Handball

Pro Unterbrechung: Voerde schaut jetzt nur auf sich selbst

Voerdes Trainer Hans-Peter Müller sprach sich bereits früh für eine Unterbrechung der Saison im Handball aus.

Voerdes Trainer Hans-Peter Müller sprach sich bereits früh für eine Unterbrechung der Saison im Handball aus.

Foto: Michael Scheuermann

Ennepetal.  Auch die Handballer der TG Voerde haben sich für eine Pause der Saison ausgesprochen. Am Wochenende hätten sie ohnehin nicht gespielt.

Voerdes Trainer Hans-Peter Müller ist bekannt dafür, dass er seine Meinung auch äußert. Wie einige seiner Trainerkollegen hat er eine deutliche Meinung, was die mögliche Austragung des Spiels am Sonntag zwischen seiner Verbandsliga-Handballer von der TG Voerde betrifft. „Für uns ist eine Spielpause die einzige sinnvolle Option.“ Dass sich nun der Großteil der Mannschaften in der Verbandsliga-Staffel der TGV für eine Unterbrechung aussprachen, hätte ohnehin keinen großen Einfluss auf das Spiel am Wochenende gegen Westfalia Hombruch II gehabt.

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In diesem Punkt ist er sich mit seinem Trainerkollegen Jörn Uhrmeister in Hombruch einig, beide hatten frühzeitig Kontakt und haben sich für eine Verlegung ausgesprochen. „Das lief alles vollkommen problemlos, wir waren uns schnell einig.“ Nach der ursprünglichen Ansetzung hätten sich die beiden Tabellennachbarn, aktuell weist die TGV auf Rang vier einen Zähler mehr auf als die Gäste aus Hombruch, am Sonntagabend um 17 Uhr in der Sporthalle des Reichenbachgymnasiums gegenüber gestanden.

Nach der Winterpause konnten die Voerder erst in dieser Woche wieder ins Training einsteigen, eine spezifische Vorbereitung auf den nächsten Gegner stand nicht an. Der Fokus bei Müller und seinen Spielern lag darauf, Schritt für Schritt die Intensität im Trainingsbetrieb wieder hochzufahren und sich bereitzuhalten für den Zeitpunkt, an dem die Saison für die TGV fortgesetzt wird. „Wir richten den Blick erst einmal auf uns und werden versuchen, uns im Rahmen aller Vorsichtsmaßnahmen möglichst fit und bereit zu halten“, beschreibt Müller den aktuellen Weg.

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