Basketball

Raphael Wilder heuert beim FC Schalke 04 an

Raphael Wilder ist neuer Trainer des Basketball-Regionalligisten FC Schalke 04.

Raphael Wilder ist neuer Trainer des Basketball-Regionalligisten FC Schalke 04.

Foto: WAZ

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Schwelm/Gelsenkirchen.  Raphael Wilder, sieben Jahr lang Erfolgs- und Meister-Trainer beim Basketball Zweitligisten Schwelmer Baskets, hat einen neuen Verein. Der in Düsseldorf lebende 61-Jährige wird ein Knappe, steht künftig beim Regionalligisten FC Schalke 04 an der Seitenlinie.

Allerdings sind immer noch viele Gedanken in Schwelm. Sieben Jahre prägen halt. „Das war eine schöne Zeit mit einem Ende, das richtig weh tat“, so Wilder. Rückblende: Es war Ostermontag, als das dritte Playoff-Halbfinale in Szene ging. Mit der letzten Hundertstel Sekunde erzielt der BC Baunach in der „Hölle West“ den entscheidenden Korb. Keine Frage, dass diese Niederlage bei allen Beteiligten besonders tief gesessen hat und auch noch sitzt.

Klar ist aber auch, dass er sich mit voller Kraft seiner neuen Aufgabe widmen wird. „Die ersten Try-outs sind gelaufen“, so Wilder. „Unsere Halle war rappelvoll. Jetzt beginnen ich, die Mannschaft zu bilden.“

Seine neue Mannschaft soll oben mitspielen. Das wundert niemanden, denn Raphael Wilder war und ist immer Leistungs orientiert. Er will oben mitmischen – Aufstieg nicht ausgeschlossen. Im Gespräch mit der WAZ in Gelsenkirchen lässt Wilder keinen Zweifel daran, dass er sich mit den königsblauen Korbjägern keineswegs mit einer Mitläuferrolle in der Regionalliga begnügen möchte. Und weiter: „Es gibt keine Garantie dafür, dass wir in der kommenden Saison aufsteigen werden. Aber ich garantiere, dass wir hart dafür arbeiten werden.“

Parallelen sind zu seinem Engagement in Schwelm zu erkennen. Auch dort übernahm er die Baskets in der Ersten Regionalliga. Offen bleiben mögliche weitere Parallelen. Bereits im ersten Jahr gelang der sportliche Aufstieg – der aufgrund eines Formfehlers im Lizenzverfahren verwehrt wurde. Im dritten Jahr schaffte Wilder mit den Schwelmer Baskets den Aufstieg in die 2. Basketball-Bundesliga, Pro B. Überdies holt Wilder zweimal den WBV-Pokal in die Kreisstadt. Ähnlich erfolgreich wie in Schwelm war Raphael Wilder, der von vielen einfach nur „Raffi“ gerufen wird, zuvor in Grevenbroich. Während seiner sechsjährigen Tätigkeit holt er dort mit den „Elephants“ den WBV-Pokal und stieg in die Zweite Bundesliga auf. Der diplomierte Sportlehrer schrieb mit Maccabi Düsseldorf ein weiteres Kapitel seiner Erfolgsgeschichte mit den Aufstiegen von der Kreisliga bis in die Erste Regionalliga.

Raphael Wilder hätte durchaus in höheren Gefilden als in der Regionalliga agieren können. Angebote gab es genug – unter anderem aus der Pro A und aus der südlichen Pro B. „Ich hätte supergerne in der Pro A gearbeitet“, gesteht Wilder. Doch unabdingbar für eine neue Verpflichtung war, dass der Verein in seiner Heimatnähe sein muss. „In meinem Alter fange ich nicht mehr an zu wandern“, sagt er lachend.

So hat er die Herausforderung FC Schalke 04 angenommen. Gerne angenommen. Laut WAZ-Informationen kam der erste Kontakt im Januar zustande. Im Auswärtsspiel in Dorsten hatte er erstmals die Gelegenheit, die königsblauen Basketballer unter die Lupe zu nehmen.

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