Handball-Verbandsliga

RE-Trainer Rauhaus: „Wir spüren, dass wir punkten müssen“

| Lesedauer: 3 Minuten
Björn Rauhaus ballt die Faust.

Björn Rauhaus ballt die Faust.

Foto: Michael Scheuermann

Schwelm.  0:4 Punkte und der letzte Platz in der Handball-Verbandsliga: Ein ungewohntes Bild für die RE Schwelm – das bei Björn Rauhaus für Gefühle sorgt.

Die Verbandsligahandballer der RE Schwelm treffen am Sonntag um 18 Uhr in der Dreifeldhalle an der Milsper Straße auf den Nachbarn TuS Hattingen. Es ist zu diesem noch sehr jungen Zeitpunkt der Saison gleichzeitig auch das Duell des Tabellenletzten gegen den Vorletzten. Sowohl die Schwelmer als auch die Hattinger haben in ihren bisherigen Auftritten noch keine Punkte sammeln können. Im Interview blickt Spielertrainer Björn Rauhaus, der die RE gemeinsam mit Yannick Brockhaus auf und neben dem Spielfeld leitet, auf die anstehende Partie mit richtungsweisendem Charakter.

Sie sind mit 0:4 Punkten gestartet, haben sich aber gegen zwei sehr starke Gegner ordentlich verkauft. Wie bewerten Sie den Saisonstart?

Björn Rauhaus: Wir sind mit dem Auftakt nicht zufrieden. Die Bedingungen waren in der Vorbereitung und in den bisherigen Spielen mit vielen Ausfällen nicht gut, das Auftaktprogramm hatte es mit Westfalia Hombruch und dem OSC Dortmund aber auch in sich. Trotzdem zählen am Ende die Ergebnisse und die waren ernüchternd. Wir spüren, dass wir jetzt punkten müssen. Die Stimmung in der Mannschaft ist trotz der beiden Niederlagen sehr gut, im Training haben wir hart gearbeitet, um es am Wochenende besser zu machen.

+ + + Du willst wissen, was im lokalen Sport in Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal, in Wetter und Herdecke sowie in Hagen passiert? Melde Dich hier zum kostenlosen Newsletter an + + +

Sie haben aktuell viele Verletzte, dafür haben die Jugendlichen aus dem eigenen Nachwuchs bislang einen guten Eindruck hinterlassen. Was erhoffen Sie sich von den Nachwuchsspielern?

Wir hoffen, dass wir hier die Mannschaft der Zukunft bilden können mit den vier Schwelmer Jungs, die schon mit an Bord sind, als Grundgerüst. Wir vollziehen jetzt einen Umbruch, da sind diese Spieler natürlich der wichtigste Bestandteil. Wir erwarten weiterhin den nötigen Ehrgeiz und Trainingsfleiß, den sie auch schon jetzt an den Tag legen. Und natürlich die Verbundenheit zum Verein, weil wir große Stücke auf unseren eigenen Nachwuchs halten.

Der TuS Hattingen ist mit 1:5 Punkten ebenfalls nicht gut in die Saison gestartet, beim EN-Cup haben Sie das direkte Duell gewonnen. Wie schätzen Sie die Ausgangslage für das Spiel ein?

Das Spiel hat schon einen Derbycharakter, durch die Tabellensituation kommt zusätzliche Brisanz rein. Beide Mannschaften stehen unter Druck, vor der Herbstpause noch Punkte zu holen. Man kennt sich, in den letzten Jahren haben wir häufig gegen Hattingen gespielt. Es wird ein enges Spiel, wir hoffen auf eine gut gefüllte Halle. In den letzten Einheiten haben wir gut trainiert, wir haben richtig Bock auf das Spiel. Eventuell wird es auch die ein oder andere Überraschung im Kader geben.

Mit Björn Rauhaus sprach Daniel Weller

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Sport in Ennepetal, Gevelsberg und Schwelm

Liebe Nutzerinnen und Nutzer:

Wir mussten unsere Kommentarfunktion im Portal aus technischen Gründen leider abschalten. Mehr zu den Hintergründen erfahren Sie
» HIER