Kommentar zu Fußball-Planungen

Sagen, was Sache ist

Heinz-G. Lützenberger kommentiert die Fußball-Planungen

Heinz-G. Lützenberger kommentiert die Fußball-Planungen

Foto: Bern Richter / WP

Läuft alles nach Plan, hält sich das Coronavirus an den Vorgaben des Fußball-Verbandes, dann beginnt die neue Saison Mitte August. Vorausschauenden Funktionäre haben auch den September als Alternativ-Start in petto. So oder so dürften die Spielpläne in den Schubladen der Verbandsräume liegen. Vielleicht mit einigen kleineren Nivellierungen, die das wesentliche Korsett kaum beeinflussen dürften. Die Erfahrung hat gezeigt, dass so Verband geplant haben dürfte.

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Nun aber sagt der Verband, dass in Sachen Oberliga noch nichts entschieden sei, dass man deswegen noch nicht veröffentlichen können, wie es in der höchsten westfälischen Klasse weiter geht. Und in der Tat können es 21, es können aber auch 22 Mannschaften werden. Der Verband argumentiert daher, es können eine, es können auch zwei Staffeln sein.

Ist das glaubhaft? Zweifel dürften an gebracht sein, angesichts der bisherigen planerischen Qualitäten. Warum also diese Unentschlossenheit? In Zeiten wie diesen sollte es nicht ohne klare Linie gehen. Die Funktionäre sollten sagen, was Sache ist.

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