Fußball-Bezirksliga

Schiedsrichter sieht ein Tor zu viel im Spiel

Zweifacher Torschütze für den FSV Gevelsberg: Ramazan Ünal (re.).

Zweifacher Torschütze für den FSV Gevelsberg: Ramazan Ünal (re.).

Foto: Michael Scheuermann

Hagen/Gevelsberg.  Laut Fußball-Portal hat der FSV Gevelsberg mit fünf Toren gewonnen. Trainer Uwe Jöns:: „Wir haben aber mit 4:0 bei TSK Hohenlimburg gewonnen.“

Beim Blick ins halb-offizielle Portal fussball.de staunte Uwe Jöns, Trainer des Fußball-Bezirksligisten FSV Gevelsberg, nicht schlecht. Seine Mannschaft soll mit fünf Treffern beim Neuling TSK Hohenlimburg gewonnen haben. „Das fünfte Tor hat keiner gesehen. Ich nicht, meine Spieler nicht, nicht die Verantwortlichen des Gastgebers“, so der Gevelsberger Trainer schmunzelnd. „Ich gehe davon aus, dass auch bei fussball.de das Ergebnis bald korrigiert wird.“ Nämlich auf ein 4:0 (2:0) – worüber ebenso im Gevelsberger FSV-Lager durchaus Freude herrschte.

Allerdings keine uneingeschränkte Freude. Trainer Uwe Jöns bemängelte nämlich, dass seine Jungs etliche, zu viele Chancen ausgelassen hatten – einmal mehr. „Daran müssen wir noch arbeiten“, sagt er. Doch ansonsten sei seine Mannschaft auf dem richtigen Weg. Hatten die Gevelsberger nach dem Umbruch im Sommer noch große Schwierigkeiten, gegen den Ball zu pressen, ehe jeder Spieler seine Rolle vor allem in der Defensive hatte. So steht mittlerweile jede Position, die letzten fünf Spiele – einschließlich der Tests, gingen schließlich erfolgreich aus.

Und auch beim Aufsteiger TSK Hohenlimburg war zu erkennen, dass die Defensive durchaus ein Prunkstück der Gevelsberger werden kann. Denn der Aufsteiger wusste nicht einmal den Hauch einer vielversprechenden Chance zu kreieren. Weit vor dem Strafraum war Schluss. Gevelsberg ließ kaum etwas zu. „Wir haben uns richtig gut entwickelt. Die Positionen werden richtig besetzte, das entwickelte System ist so gut wie verinnerlicht“, freut sich Uwe Jöns.

Na ja, und vorne war es so schlecht ja nun auch wieder nicht. Vier Tore müssen erst einmal geschossen werden. Jonathan Kissing eröffnete das Tore schießen in der achten Minute. Zweimal Ramazan Ünal (35. und 78.) sowie einmal Maximilian Schröder (60.) sorgten für die Ausbeute.

„Wir kamen nicht gut rein, und es haben irgendwie der letzte Wille und der letzte Pass gefehlt“, erklärte TSK-Akteur Onur Turan.

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