Basketball, ProB Nord

Schwelm bleibt in der Liga unbesiegt

Starke Schwelmer „big men“ beim siegreichen Gastspiel am Sonntagnachmittag in Wedel: Moritz Krume (r.) und Dario Fiorentino.

Starke Schwelmer „big men“ beim siegreichen Gastspiel am Sonntagnachmittag in Wedel: Moritz Krume (r.) und Dario Fiorentino.

Foto: MiSch / Archiv

Wedel/Schwelm.  Nur noch Schwelm und Düsseldorf sind nach dem dritten Spieltag unbesiegt. Am kommenden Samstag treffen beide in der Kreisstadt aufeinander.

Jetzt sind es nur noch zwei – zwei Mannschaften, die in der 2. Basketball-Bundesliga, ProB Nord, nach dem dritten Spieltag unbesiegt sind. Neben den EN Baskets Schwelm, die am Sonntagnachmittag die „Festung Steinberghalle“ des SC Rist Wedel mit dem 80:60 (35:29)-Sieg eingenommen haben, ist das der Aufsteiger ART Giants Düsseldorf, der im NRW-Derby gegen Bochum mit 82:74 die Oberhand behielt. Beide Mannschaften stehen sich am kommenden Samstag in Schwelm gegenüber. Bessere Werbung für ein Basketballspiel kann es nicht geben.

Erstes Viertel auf Augenhöhe

Die Schwelmer brauchten ihre Zeit, um ordentlich in die Gänge zu kommen. Schließlich darf die am Sonntagvormittag begonnene Reise nicht unterschätzt werden. Gerade die langen Kerle müssen irgendwie im Bus zurecht kommen, sich auf dem Parkett dann wieder in geschmeidige Bewegungen bringen. Das gelang auch, die Begegnung begann auf Augenhöhe, keine der Kontrahenten wusste sich entscheidend abzusetzen. Überdies hatte Trainer Falk Möller die Anfangsformation verändert, hatte zunächst Scott, Knudsen, Alexis, Krume und Fiorentino aufs Feld beordert. Mit Erfolg. „Wir sind besser ins Spiel gekommen, als es bei den ersten beiden Begegnungen der Fall gewesen ist“, so Möller. Anell Alexis war es übrigens vorbehalten, die ersten Zähler für die Gäste zu erzielen, bevor die intensiv arbeitenden Gastgeber konterten. Bis zum Ende der ersten zehn Minuten war das Geschehen in der engen und stimmungsvollen Steinberghalle vor 403 Zuschauern auf Augenhöhe.

Dabei deutete sich schon früh an, dass die Schwelmer in der Defensive ein starkes Spiel abliefern würden. Das taten sie auch, bekamen dafür ein gesondertes Lob vom Trainer. „Wir haben schon die Wurfpositionen von Wedel sehr gut verstellen können“, so Falk Möller. Das zeigt sich auch in den Statistiken – insbesondere in der der Dreier. Zwar hatten die EN Baskets Schwelm mit 29 Prozent der gelungenen Distanzwürfe alles andere als eine berauschende Quote. Aber die fünf Prozent, die Wedel aufzuweisen hatte, zeigen den gewaltigen Unterschied.

Überhaupt hatte Schwelm die Lufthoheit erobert, sicherte sich 43 Rebounds. Alleine Montreal Scott sicherte sich derer acht. Überdies wussten die „big men“ Dario Fiorentino und Moritz Krume dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. „Das war schon stark, was beide abgeliefert haben“, sagte Möller nach dem Spiel, ehe der Schwelmer Tross die gut vierstündige Heimreise antreten konnte.

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