Basketball, ProB Nord

Schwelm hat einiges gut zu machen

Wie im Hinspiel könnte das Duell von Jan König (Nr. 5; Münster) gegen Erik Durham ein Wichtiges werden.

Wie im Hinspiel könnte das Duell von Jan König (Nr. 5; Münster) gegen Erik Durham ein Wichtiges werden.

Foto: Marinko Prša

Münster/Schwelm.   Am Samstag geht es zum Aufsteiger Münster. Niederlage aus Hinspiel nagt noch. Trainer Möller stehen alle Spieler zur Verfügung

Wer morgens mit dem falschen Bein aufsteht, merkt das im Laufe des Tages. Ähnlich erging es den Basketballern der EN Baskets Schwelm in der Hinrunde der 2. Basketball-Bundesliga, ProB Nord, des Öfteren. Wie unter anderem auch im Hinspiel gegen die WWU Baskets Münster, als die Schwelmer einem frühen Rückstand bis zum Ende der Partie vergeblich hinterherliefen. Das ist gerade drei Wochen her. Zum Auftakt in die Derbywochen mit den Auswärts-Spielen in Essen, in Iserlohn und eben in Münster (Samstag, 19.30 Uhr) gilt es für das Team von Trainer Falk Möller, die guten Ansätze aus dem Spiel gegen Oldenburg wieder aufs Parkett zu bringen.

Gastgeber klettert in Tabelle

Dabei erwartet die Schwelmer gegen den starken Aufsteiger ein anspruchsvoller Auftakt in diese Wochen, denn Münster ist derzeit sehr gut in Form. Vier Siege hintereinander ließen die Mannschaft von Coach Philipp Kappenstein zuletzt in der Tabelle klettern, nach der Hinrunde stehen die WWU Baskets einen Platz vor Schwelm. „Sie sind sicher gut drauf, dazu die volle Halle. Da freuen wir uns drauf“, sagt EN Baskets-Coach Falk Möller. Es ist eben eines dieser besonderen Duelle, denn beide Teams spielten bereits vor zwei Jahren noch in der Regionalliga gegeneinander – Schwelm stieg am Ende in die ProB auf, Münster folgte ein Jahr später.

Münster eingespieltes Team

Der Respekt des Schwelmer Trainers vor dem kommenden Gegner rührt also nicht von ungefähr, man kennt sich eben. „Münster ist ein sehr eingespieltes Team, ein Team, dass gut eingestellt in die Spiele geht“, lobt Möller seinen Gegenüber Kappenstein. Dieser durfte gemeinsam mit seiner Mannschaft erst vor ein paar Wochen in Schwelm jubeln. Die EN Baskets starteten seinerzeit schlecht in die Partie und gerieten früh hoch in Rückstand. Eine Bürde, die am Ende zu hoch war. „Wir haben etwas Gut zu machen“, sagt Falk Möller deshalb.

Oldenburg macht Mut

Mut gibt ihm die Leistung vom vergangenen Samstag gegen Oldenburg. Sein Team startete endlich mal wieder gut, ging früh in Führung und trat automatisch selbstbewusster auf. Die Belohnung dafür gab es dann im letzten Viertel, als sich dieses Selbstvertrauen in den Würfen zeigte. „Das haben wir uns vorher erarbeitet, der gute Start hat uns Selbstvertrauen gegeben“, sagt der EN Baskets-Coach. Sieben Dreier fielen im Schlussabschnitt und sorgten letzten Endes für einen klaren Erfolg zum Abschluss der Hinrunde.

Spieltempo muss schneller werden

Gegen Münster soll es nun genauso laufen, ein guter Start in der wahrscheinlich prall gefüllten Sporthalle Berg Fidel ist für Möller wichtig. Und, dass seine Mannschaft den Münsteranern nicht viele einfache Würfe gibt. „Im Hinspiel hatten sie zu viele freie Würfe“, erinnert sich der Schwelmer Trainer an die Partie vor gerade einmal drei Wochen. Vor allem Spielmacher Jan König bekamen die EN Baskets zu keinem Zeitpunkt der Partie in den Griff – am Ende stand der 25-Jährige bei satten 31 Punkten. „Er hat viel zu viel Raum bekommen“, so Möller. Diesen Raum soll sein Team dem Gegner in der Defensive nehmen, aus dieser aggressiven Deckung soll es dann schnell nach vorne gehen, denn genau da haperte es im Hinspiel ebenfalls. „Unser Spieltempo muss deutlich schneller werden als damals, das war gegen Oldenburg aber schon in Ordnung“, sieht der Übungsleiter Fortschritte bei seinem Team.

Heißer Tanz in Halle Berg Fidel

Dieses wird komplett antreten können zum heißen Tanz in der Sporthalle Berg Fidel in Münster. Denn so langsam gilt es, sich auch Vorteile für die Playoffs zu sichern, da hilft jeder Sieg gegen einen direkten Konkurrenten natürlich immens. Also darauf achten, am Samstagmorgen den richtigen Fuß auf die Erde zu setzen.

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