Frauen-Volleyball

Schwelm krönt erfolgreiche Saison

Ein Bild mit Symbol-Charakter: Jana Wagener und RE Schwelm im ersten Relegationsspiel beim 1:3 gegen Gladbeck III am Boden.

Ein Bild mit Symbol-Charakter: Jana Wagener und RE Schwelm im ersten Relegationsspiel beim 1:3 gegen Gladbeck III am Boden.

Foto: Michael Scheuermann

Schwelm.   RE-Frauen verpassen zwar Aufstieg in die Landesliga, freuen sich aber über zweiten Platz in der Relegation. Trainer Duwe mehr als zufrieden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Ein Erfolg war es zweifelsohne. Ein Erfolg, der den Frauen-beziehungsweise Mädchen-Volleyball weiter nach vorne bringt, die gehobene Stellung unterstreicht. Eigentlich war die Saison in den verschiedenen Ligen vorbei, die Volleyballerinnen haben sich gedanklich auf die Pause bis zum Herbst eingestellt.

Insbesondere die junge Truppe von RE Schwelm, die die eine oder andere Akteurin hat, die mitten im Abitur steckt. Dann die dicke Überraschung, dass es um den Aufstieg in die Landesliga geht. „Ein Bonus für uns, das wir gerne mitnehmen. Ich rechne mir allerdings kaum Chancen aus. Wir lernen“, so Trainer Gereon Duwe im Vorfeld der Relegation gegen TV Gladbeck III und SuS Oberaden.

Er behielt recht damit, dass die Schwelmerinnen den Aufstieg nicht schafften. Er behielt auch recht, dass seine Spielerinnen ordentlich was gelernt haben. Und der Bonus: In der Relegation belegt RE Schwelm einen hervorragenden zweiten Platz.

Allerdings begannen die Entscheidungsspiele mit einem Katzenjammer. Gerade vor heimischen Publikum hatten sich die Schwelmerinnen viel ausgerechnet. In der Halle des Märkischen Gymnasiums gab es allerdings gegen den TV Gladbeck III nach 89 Minuten ein 1:3 (25:21 ; 13:25; 16:25; 19:25). Vielleicht waren die RE-Mädels übermotiviert. Nach einem starken ersten Satz mit variablem Spiel brachen die Schwelmerinnen ab dem zweiten Durchgang derbe ein. Unkonzentriertheiten gab es bereits gegen Ende des ersten Satzes. „Wie paralysiert standen wir nun auf dem Feld und überließen Gladbeck das Spiel“, beschreibt Duwe diese Situation. RE fand von nun an nicht mehr statt. Vom zweiten Satz konnten sich die Schwelmerinnen nicht mehr erholen. Folgerichtig kam es zur Niederlage.

Schnell wieder gefangen

Nach der Niederlage, vor allem nach der Art der Niederlage, ging es eher pessimistisch zum zweiten Spiel – gegen den Landesligisten SuS Oberaden. „Manchmal lässt es sich nicht in Worte fassen, welche Wandlung ein Team binnen 18 Stunden hinbekommen kann“, freute sich Gereon Duwe nach dem 3:2 (15:25; 25:21; 22:25; 25:21; 15:13). Zunächst brauchte RE die Zeit, sich an die Bedingungen in Oberaden zu gewöhnen. Doch Schwelm kam immer besser ins Spiel. Und: Anders als gegen Gladbeck wurde durch eine gute Aufschlagtaktik ein sicheres Block-Feldabwehrsystem aufgebaut. Die Freude über diesen Erfolg war riesengroß. So krönt RE Schwelm eine ohnehin erfolgreiche Saison mit einem Sieg.

RE Schwelm: Johanna Duwe, Greta Hahne, Annika Radkte, Sophie Zeiser, Johanna Stoll, Nina Vidovic, Valentina Ferrara, Britt Heisler, Kathi Hans, Jana Wagener, Emilia Reise und Alisha Di Carmine.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben