Basketball-Überblick

Schwelm lässt Zweiten fast straucheln

Trainer der RE-Damen in der basketball-Bezirksliga: Jan-Philipp Buchwald.

Foto: Michael Scheuermann

Trainer der RE-Damen in der basketball-Bezirksliga: Jan-Philipp Buchwald. Foto: Michael Scheuermann

2. Regionalliga der Herren: SV Derne Dortmund – RE Baskets Schwelm 57:53 (15:10, 20:20, 8:7, 14:16).   Fast hätten die Schwelmer dem Tabellenzweiten eine schmerzhafte Niederlage beigebracht – auf dem rutschigen Hallenboden der „Eishalle“ Brügmann.

Fast hätten die Schwelmer dem Tabellenzweiten eine schmerzhafte Niederlage beigebracht. Fast. Sowohl Derne als auch die Mannen um RE-Trainer Robin Singh versuchten, auf dem rutschigen Hallenboden der „Eishalle“ Brügmann ins Spiel zu finden. Das gelang den Gastgebern zunächst mit der 15:6-Führung deutlich besser. Dennoch kristallisierte sich schnell heraus, dass dieses Spiel zum Krampf mutierte. Sämtliche Aktionen wirkten lustlos und etliche Würfe entpuppten sich als zu früh oder gar zu schwierig, was sich letztendlich im Halbzeitstand (35:30 für Dortmund) widerspiegelte.

Glücklicher Sieg für Dortmund

Halbzeit zwei verlief ähnlich. Unter dem Strich bleibt Dortmund ein glücklicher Sieg, der von der frühen Verletzung von Kevin Bode im ersten Viertel überschattet wird. Dortmund bleibt damit zweiter – punktgleich mit Tabellenführer TSV Hagen (beide 16 Pkt bei 8 Siegen und 2 Niederlagen). Schwelm ist Tabellendritter (12 Pkt; 6 Siege und 4 Niederlagen). Im Duell beider Reserve-Mannschaften begannen die Schwelmer sehr konzentriert und entschieden das erste Viertel klar für sich. Eine gute Grundlage zwar, doch das Offensivspiel der Gastgeber wurde immer fahriger durch zu viele Turnover der Gäste. Daher gab es im zweiten Durchgang nur 14 Punkte. Wenigstens war Witten in der Offensive nicht stärker. Nach der Pause ließen die Schwelmer in der Verteidigung viel zu viel zu und so kamen die Wittener Ende des dritten Viertels bis auf drei Punkte heran. Das letzte Viertel war ein offener Schlagabtausch mit insgesamt 52 Punkten und dem besseren Ende für die Schwelmer, die sich am Ende auf ihre Treffsicherheit verlassen konnten. So fuhr die Truppe endlich den vierten Sieg ein.

RE Baskets Schwelm II: Flehinghaus (27), Sinkevicius (24), Welp (16), Hoppe (4), Markevicius (3), Schmorow (3), Cholewik (2), Vranau, Haritopoulos, Beckmann.

Es war schnell zu sehen, dass das Schwelmer Team in der letzten Woche einiges gelernt hatte. Offensichtlich hatte Trainer Jan-Philipp Buchwald die Schwächen der letzten Wochen gezielt angesprochen und an ihnen gearbeitet. „Wenn ich sehe, dass Dinge, die wir im Training üben, im Spiel gut umgesetzt werden, dann ist das sehr befriedigend. Besonders unser Engagement in der Defensive hat mich beeindruckt“, so der Trainer

Es war schnell klar, welche Mannschaft mit einem Sieg vom Feld gehen wird. Die Gäste kamen zu wenigen Abschlüssen im ersten Viertel. Auf der anderen Seite stellten die Center der Schwelmerinnen gute Blöcke gegen die am Anfang mit einer Mannverteidigung agierenden Gevelsbergerinnen. Schön herausgespielte Körbe waren die Folge. Als der Gegner auf eine Zonenverteidigung umstellte, brauchte das Team um Kapitän Anna-Lena Buchwald, die auch diesmal wieder 40 Minuten durchspielen musste, etwas Zeit, um sich gegen die neue Verteidigungsform einzuspielen.

RE Baskets Schwelm: Kozyra (15), Buchwald (9), A. Spitz (15), M. Schmidt (8), Zakgeym, Unverfert (12), L. Spitz (4), Luckhaus (4), L. Schmidt (7).
SE Gevelsberg II: Brinkmann (4), Truß, Beljasova, Michelsen, Bunse (5), Kohl (4), Betzing (6), Speker, Voß (3).

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