Basketball-Regionalliga

Schwelm mit weiterem Schritt zum Titel?

Kapitän Kristofer Speier war im Hinspiel beim 76:52-Sieg einer der besten Spieler.

Foto: Archiv / Michael Scheuermann

Kapitän Kristofer Speier war im Hinspiel beim 76:52-Sieg einer der besten Spieler. Foto: Archiv / Michael Scheuermann

Schwelm/Herten.   Im Hinspiel war es ein vergleichsweise lockerer Sieg, den die EN Baskets Schwelm einfuhren konnte. Doch das Rückspiel wird für den Spitzenreiter der Basketball-Regionalliga bei den Hertener Löwen ungleich schwerer.

Im Hinspiel war es ein vergleichsweise lockerer Sieg, den die EN Baskets Schwelm einfuhren konnte. Doch das Rückspiel wird für den Spitzenreiter der Basketball-Regionalliga bei den Hertener Löwen ungleich schwerer. In Griffnähe des Titelgewinns können einem die Nerven schon mal einen Streich spielen. Überdies sind die Kreisstädter die Gejagten, reisen als Favorit in die Halle der Rosa-Parks-Gesamtschule. Und Herten empfängt den Tabellenführer als frischgebackener Finalist im Kampf um den WBV-Pokal.

Vier Punkte Vorsprung

Mit dem Sieg am vergangenen Samstag gegen Bonn II und der gleichzeitigen Niederlage des ärgsten Konkurrenten BG Hagen in Herford hat sich die Ausgangslage im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg in die zweite Bundesliga, Pro B, schlagartig für die Schwelmer verbessert. Vier Punkte vor Hagen, Münster und Grevenbroich sind ein gutes Polster. Gut? Ja! Beruhigend? Keinesfalls!

Nerven im Zaum halten

Denn jetzt gilt es, die gute Ausgangsposition nicht zu verspielen, die eigenen Nerven im Zaum zu halten und sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren – und die eigenen Schwächen zu erkennen und auszublenden. Dass die EN Baskets Schwelm dies können, haben sie hinreichend bewiesen. Dass sie aber auch unterirdisch schlechten Basketball spielen können, ebenso. Immerhin kam trotzdem Zählbares bei schlechtem Spiel heraus – wie es zuletzt gegen Bonn II der Fall war. Doch darauf kann und will sich Baskets-Trainer Falk Möller nicht verlassen. Zumal er die gastgebenden Löwen als ausgesprochen stark einschätzt.

Herten sichert Klassenerhalt

Das haben die Raubtiere beim Liga-Konkurrenten SV Haspe bedingt unter Beweis gestellt. Im ersten Halbfinale um den WBV-Pokal. Allerdings dürfte der 80:72 (44:31)-Sieg kein Gradmesser sein. Trat Haspe doch mit einer Mixtur aus Spielern der dritten, zweiten und ersten Mannschaft an. Nach der Pause wechselte Haspe überdies munter durch und gab allen Akteuren die Gelegenheit, Spielpraxis zu sammeln.

Gefährlich für Schwelm kann auch werden, dass die Gastgeber befreit aufspielen können. Nichts geht mehr – weder nach oben, weder nach unten. Mit dem 87:62-Sieg beim Schlusslicht Bielefeld ist der Klassenerhalt gesichert.

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