Fußball-Bezirksliga

Schwelm remis gegen Spitzenreiter

Der Schwelmer VfB-Torjäger Michael Kluft (weißes Trikot; hier gegen Manuel Pais) sorgt für das 1.1 für die Hausherren gegen den nunmehr ehemaligen  Spitzenreiter Berchum-Garenfeld. Er hätte durchaus den Sieg für die Kreisstädter herausschießen können.

Der Schwelmer VfB-Torjäger Michael Kluft (weißes Trikot; hier gegen Manuel Pais) sorgt für das 1.1 für die Hausherren gegen den nunmehr ehemaligen Spitzenreiter Berchum-Garenfeld. Er hätte durchaus den Sieg für die Kreisstädter herausschießen können.

Foto: Jens Pommerenke / AirPictures.de

Schwelm.  Schwelm ertrotzt dem nunmehr ehemaligen Spitzenreiter Berchum einen Punkt ab. Fast wären alle drei Punkte am Brunnen geblieben.

Der VfB Schwelm hat mit einer guten Leistung dem nunmehr ehemaligen Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga SC Berchum-Garenfeld Paroli geboten. Am Ende stand ein leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden, bei dem die Schwelmer ein Chancenplus für sich verbuchten.

Der VfB begann gegen den Favoriten mit „gebremstem Schaum“, legte erst einmal Wert auf die Defensive. „Zermürbunsgtaktik“ nannte dies Trainer Marco Menge. Das zeigte Wirkung. Denn die Garenfelder, obwohl mit mehr Ballbesitz, kamen nicht so recht ins Spiel. Und die Schwelmer brachten trotzdem durchaus Gefahr vor das gegnerische Tor – häufig über Dominik Reinhoff auf der rechten Außenbahn. So auch nach neun Minuten, als er ganz stark nach innen flankte, aber Michael Kluft den Ball nicht im Tor unterbringt.

Erster Angriff, erster Gegentreffer

Schon mit ihrem nächsten Angriff aber gerieten die Schwelmer in Rückstand. Mit dem ersten Schuss aufs Tor von Kai Bock traf Christian Deuerling in den Winkel. Ein Glückstreffer. „Wenn Du oben stehst, geht der ‘rein, wenn du unten hängst nicht – das ist Fußball“, stellte Marco Menge fest.

In der Folge tat sich vor beiden Toren wenig bis nichts. Schwelms Kluft vergab eine weitere Chance, als sein Distanzschuss genau auf Torhüter Dominik Hollmann ging, der zwar abprallen ließ, doch niemand war zur Stelle, um im zweiten Anlauf zu verwandeln.

Die Gäste wirkten optisch überlegen, hatten in Deuerling ihren Dreh- und Angelpunkt, doch die stets aufmerksame VfB-Defensive ließ sich nicht ausspielen.

In der Pause stellte der VfB um. Für Sergen Isler, der zuvor schon in der zweiten Mannschaft gespielt hatte, kam mit Kibri Mehreteab jemand, der Kluft vorne unterstützen sollte. Ngoy Mbaba ersetzte Jermin Jonuzi und sollte mit seiner Schnelligkeit für Druck sorgen. Dadurch wurde Schwelm tatsächlich offensiv stärker. Aber zunächst war Kluft bei einer schönen Flanke Mehreteabs noch so eben abgeschirmt (57.), aber eine Viertelstunde hatte der Torjäger hart auf der linken Seite an der Abseitslinie gelauert, war im richtigen Zeitpunkt eingelaufen, als der Pass von rechts kam und vollendete aus schon recht spitzem Winkel in die lange Ecke.

Und es war sogar noch mehr drin: Kluft scheiterte in einer Eins-gegen-Eins-Situation, Mbaba traf den Ball nicht richtig, als er von links in den Strafraum eingelaufen war. Der Ligaprimus stand am Brunnen vor seiner ersten Saisonniederlage. „Wir tun uns halt schwer, Tore zu erzielen“, resümierte Menge, „deshalb bin ich durchaus mit dem Punkt gegen den Spitzenreiter zufrieden.“

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