Basektball-Regionalliga

Schwelm schafft den siebten Sieg in Folge

Solide Premiere: Winterneuzugang Konrad Tota.

Foto: Michael Scheuermann

Solide Premiere: Winterneuzugang Konrad Tota. Foto: Michael Scheuermann

Schwelm.   Es war der erwartete Sieg, es war das erwartet schwere Spiel. Die EN Baskets Schwelm war am Ende froh, dass es zum 87:70 gegen Schlusslicht „Dolphins“ Bielefeld gereuicht hat.

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Das neue Jahr beginnt, wie das alte aufgehört hat: mit einem Erfolg in der Basketball-Regionalliga für die EN Baskets Schwelm. Die Kreisstädter, die nach wie vor punktgleich mit BG Hagen und Baskets Münster an der Tabellenspitze rangieren, wurden der Favoritenrolle gegen das Schlusslicht TSVE Bielefeld gerecht. Mit 87:70 (44:36) besiegten die Schützlinge von Trainer Falk Möller die „Dolphins“ aus Ostwestfalen – es der mittlerweile siebte Erfolg in Folge.

Allerdings war es ein schwer erspielter, in vielen Phasen des Spiels erkämpfter Sieg. Wobei die Partie aus Sicht der Schwelmer vielversprechend begann. Mit Boyce, Mikutis, Perl, Schröter und Jasinski in der Start-Formation erspielten sich die Gastgeber einen soliden Vorsprung. Allerdings profitierten die Baskets davon, dass die „Dolphins“ eine hohe Fehlerquote hatte, was die Würfe zur Reuse anging.

Zerfahren ab dem zweiten Viertel

Bielefeld nahm sich nach sieben Minuten eine Auszeit, in der Baskets-Trainer Falk Müller die ersten Auswechselungen vornahm. Erdhütter und Hulsen kamen aufs Parkett, im weiteren Verlauf Pinchuk und Winter-Neuzugang Tota. Mit dem 23:16 nach den ersten zehn Minuten deutete sich eine klare Angelegenheit für Schwelm an.

Doch in den beiden folgenden Durchgängen zeigte Schwelm ein zerfahrenes Spiel, agierte inkonsequent gegenüber den gegnerischen Spielern, Bielefeld kam zurück, agierte nun auf Schlagdistanz. „Es wurde wahnsinnig zäh“, bekannte auch Falk Möller.

Energieleistung von Jasinski

Doch Bielefeld schaffte es nicht, die Kreisstädter zu überholen. Spätestens mit einer Energieleistung von Julian Jasinski wurden den Ostwestfalen im vierten Viertel der Gar aus gemacht. Wenngleich Jasinski Mitte des vierten Viertels fast zur entscheidenden Figur zugunsten der Gäste geworden wäre. Er leistete sich ein Technisches Foul. Bielefeld erhielt zu einem zusätzlichen Freiwurf noch einen Einwurf – also weiterer Ballbesitz. Doch mehr als ein Zehn-Punkte-Rückstand sprang nicht heraus, Schwelm behielt mit 73:63 die Oberhand (36.).

Eine solide Premiere feierte Winter-Neuzugang Konrad Tota. Nach acht Minuten hatte er seinen ersten offizielle Auftritt im Baskets-Dress. Es war 20.41 Uhr am Samstagabend, als die ersten beiden Punkte für seinen neuen Klub markierte – zur 60:50-Führung in der 19. Minute. „Konrad Tota hat gespielt, was wir von ihm verlangen“, lobte nach der Begegnung Co-Trainer Stefan Schäfer. „Er hat gezeigt, dass er unser fehlendes Puzzle-Teilchen ist, welches unsere Mannschaft nach vorne bringen kann.“

Speier wird geschont

Nicht zum Einsatz kam Kristofer Speier. Das Knie zwickte, eine leichte Kapselverletzung hatte dazu geführt, dass er gegen Bielefeld geschont wurde. „Ich hätte eingreifen können, wenns nötig gewesen wäre“, so Speier. „Doch unterm Strich war es besser für mich und letztlich für die Mannschaft, dass ich geschont wurde.“

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