Handball-Verbandsliga

Schwelm zum Derby nach Hagen

Wieder dabei: Jan Maurice Monsees (RE Schwelm).

Wieder dabei: Jan Maurice Monsees (RE Schwelm).

Foto: Marinko Prsa

Dortmund/Hagen.  Schwere Aufgabe stehen den beiden Verbandsligisten HSG Gevelsberg-Silschede und RE Schwelm bevor. beide spielen am, Samstagabend.

In der Handball-Verbandsliga haben sowohl RE Schwelm als auch HSG Gevelsberg-Silschede lösbare, allerdings auch schere Aufgaben zu lösen.

Neuling will Lauf fortsetzen

Dabei möchten der Neuling aus der Kreisstadt mit dem Gastspiel beim VfL Eintracht Hagen II den Lauf der zwei Siege in zwei Spielen fortsetzen. Mit dem Spiel beim VfL wartet nach dem Gastspiel beim OSC Dortmund nun der nächste echte Härtetest. „Wir können befreit aufspielen, werden alles was wir haben reinwerfen und versuchen, den Auftritt gegen Dortmund zu bestätigen“, sagt RE-Spieler Yannick Brockhaus. Bei den Schwelmern steht der Einsatz einiger Spieler auf der Kippe, dafür steht Marty Monsees erstmals im Kader der Kreisstädter.

In die Halle Wehringhausen

Nachdem es in den vergangenen Jahren für die RE einige spannende Duelle mit der dritten Mannschaft des VfL gab, messen sie sich nun mit der starken Zweitvertretung der Hagener. Die Mannschaft von Trainer Pavel Prokopec stellt eine sehr gut gestaffelte, hochgewachsene und physisch starke Deckung. „Wer genau für den VfL aufläuft, ist immer eine kleine Wundertüte. Wir werden das Augenmerk auf unser eigenes Spiel legen“, so Brockhaus. Mit einigen erfahrenen Akteuren wie dem ehemaligen Bundesligaspieler und aktuellen Co-Trainer des VfL Sebastian Schneider sind die Hausherren im Angriff brandgefährlich und verfügen über viel individuelle Klasse. Dem wollen die Schwelmer ihr bisheriges Prunkstück – die Deckung, die nur 39 Tore zuließ – entgegen setzen. Dieses soll auch in der Sporthalle Wehringhausen den Grundstein zum Erfolg legen soll.

So laut wie die BVB-Südkurve

Auch auf die HSG Gevelsberg-Silschede wartet eine schwere Aufgabe. Zum einen, weil es personelle noch nicht gut bei den Gevelsbergern aussieht, zum anderen, weil Dorstfeld als ausgesprochen heimstark gilt – vor allem der teils fanatischen Zuschauer wegen. „In der Halle ist es oft genauso laut oder gar lauter als in der Südkurve von Borussia Dortmund“, so HSG-Trainer Sascha Šimec. Aber auch das Personal kann viel Respekt einflößen. Erfahrene Spieler, zum Teil mit Gardemaß wie Michael Herrmann im rechten Rückraum, wie Jürgen Lepine auf Rechtsaußen oder wie Florian Edeling am Kreis. Bisher nicht gespielt hat Sebastian Mund. Er könnte seine Premiere am Samstag feiern. Das würde die Aufgabe für die Gevelsberger umso schwerer machen.

Sascha Šimec, der nichts von den Pause hält, hat weiterhin das Probleme, nicht mit allen Spielern trainieren zu können. Mit dem Ende der Vorbereitung ist die gute personelle Situation wie abgeschnitten. Sieben oder acht Spieler sind nur auf dem Parkett, wenn geübt wird. „Krankheit, Beruf oder Verletzungen – irgendetwas ist immer“, sagt Sascha Šimec. Klar, dass da die Vorbereitung, das Training mehr den Schwerpunkt auf die Fitness und die individuelle Leistung hat. Taktik und Kombinationen können nicht so im Schwerpunkt liegen.

Iliosakralgelenk eingerenkt

Immerhin stehen Björn Rauhaus, Sebastian Breuker und Daniel Schrouven zur Verfügung. Fraglich ist der Einsatz von André Bekston, der immerhin wieder im Aufbau-Training nach seiner Rückenverletzung ist. Ob Sven Wolf eine Option sein kann, bleibt abzuwarten. Das Iliosakralgelenk wurde eingerenkt. Ob er nach dem schmerzhaften Eingriff wieder dabei sein kann, ist fraglich. Doch trotz der nicht gerade besten Vorzeichen vor der Begegnung gilt aufgeben im Gevelsberger Lager nicht. Natürlich nicht. „Im Tempospiel liegt der Schlüssel“, weiß Sascha Šimec. „Wir müssen sehen, dass wir so auch gegen diese sehr erfahrene Mannschaft bestehen können.“

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