Handball Verbandsliga

Schwelms Bezirgiannis: Ein Puzzleteil, das helfen wird

| Lesedauer: 3 Minuten
Theo Bezirgiannis, am Ball, kann seiner Mannschaft wieder auf dem Spielfeld helfen.

Theo Bezirgiannis, am Ball, kann seiner Mannschaft wieder auf dem Spielfeld helfen.

Foto: Michael Scheuermann

Schwelm.  Die Saison läuft noch nicht so, wie sich das die RE Schwelm erwünscht hatte. Da kommt ein wichtiger Spieler genau zur richtigen Zeit zurück.

Für Handball-Verbandsligist RE Schwelm steht am Samstag um 18 Uhr gegen die SGSH Dragons II das abschließende Heimspiel des Jahres an, ehe es in der kommenden Woche zum Derby bei der TG Voerde geht.

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Mit 4:10 Punkten stehen die Schwelmer auf dem neunten Tabellenplatz, die Niederlage gegen Halingen in der Vorwoche war ein Rückschlag für die Kreisstädter. „Wir haben in dieser Saison schon häufiger Druck gespürt, das tun wir auch jetzt“, stellt Spielertrainer Björn Rauhaus klar. „Wir sind im Abstiegskampf und müssen lernen, mit der Situation umzugehen. Ich bin sicher, dass wir uns am Samstag anders zeigen werden als gegen Halingen.“

Rauhaus kennt die Schwelmer Baustellen

Die Gäste aus Schalksmühle liegen zwei Zähler vor der RE und überzeugten bisher mit einem konstant guten Niveau. Entsprechend stark schätzt Rauhaus den Gegner ein. „Sie sind breit aufgestellt, spielen schnell und mit viel Druck nach vorne. Das Spiel wird uns alles abverlangen“, so Rauhaus. Eine weitere Niederlage in eigener Halle kann sich die RE kaum erlauben. „Wir wissen wo unsere Baustellen sind, müssen vor allem deutlich effizienter werden. Daran arbeiten wir, um es Samstag besser als gegen Halingen zu machen.“

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Wieder zurück auf das Spielfeld wird Theo Bezirgiannis kehren, der am vergangenen Sonntag nach überstandener Verletzung sein Comeback feierte. Nach einem Kurzeinsatz am ersten Spieltag fiel der 31-Jährige monatelang aus. Die lange Pause zeigt noch Nachwirkungen bei Bezirgiannis. „Ich bin wieder gesund, aber noch nicht da, wo ich sein möchte. Die nötige Fitness für 60 Minuten muss ich mir wieder erarbeiten.“

Das griechische Abwehrbollwerk

Bezirgiannis ist im Rückraum eine wichtige Alternative, überzeugt aber auch mit seinen Qualitäten in der Abwehr. „Theo ist seit Jahren ein wichtiger Teil der Mannschaft. Wir werden ihn behutsam wieder heranführen. Man hat schon im ersten Spiel gesehen, dass er vor allem in der Abwehr eine Verstärkung ist“, sagt Rauhaus über seinen Teamkollegen.

Bezirgiannis selbst ist froh, wieder aktiv mitwirken zu können. „Es ist für jeden Spieler schwierig, von außen zuschauen zu müssen. Ich bin froh, wieder mit den Jungs auf der Platte zu stehen.“ Sein Comeback bei der Niederlage gegen Halingen hatte er sich anders vorgestellt, will deshalb aber mit seinem Team in den noch ausstehenden Partien des Jahres ein anderes Gesicht zeigen.

„Wir dürfen uns nicht so präsentieren wie am vergangenen Sonntag, vor allem nicht in eigener Halle“, fordert er von seiner RE. „Schalksmühle ist eine Mannschaft auf Augenhöhe. Wenn wir auf die Tabelle gucken wissen wir, dass wir dieses Spiel gewinnen müssen, das sind wir auch unserem Publikum schuldig.“ Für die Schwelmer heißt es am Samstag, mit einem Erfolg den Druck aus der eigenen Situation zu nehmen und mit Rückenwind in das abschließende Derby in Voerde zu gehen, ansonsten droht den Schwelmern eine ungemütliche Weihnachtspause.

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