Shotokan Ennepetal erfindet sich neu

Ennepetal.   Der Karateverein Shotokan Ennepetal zählt zur festen Institution in der Ennepetaler Sportwelt – und darüber hinaus. Der 1980 unter anderem von Ulrich Kreimendahl gegründete Verein hat auch weit außerhalb der Grenzen der Klutertstadt, bis in die weite Welt hinein, seinen Namen getragen. Und immer mal wieder hat sich Shotokan Ennepetal quasi neu erfinden müssen, hat Entwicklungen Rechnung tragen müssen. Aktuell mit dem neuen Dojo-Leiter Armin Gudat.

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Der Karateverein Shotokan Ennepetal zählt zur festen Institution in der Ennepetaler Sportwelt – und darüber hinaus. Der 1980 unter anderem von Ulrich Kreimendahl gegründete Verein hat auch weit außerhalb der Grenzen der Klutertstadt, bis in die weite Welt hinein, seinen Namen getragen. Und immer mal wieder hat sich Shotokan Ennepetal quasi neu erfinden müssen, hat Entwicklungen Rechnung tragen müssen. Aktuell mit dem neuen Dojo-Leiter Armin Gudat.

Armin Gudat gehört zur „alten Garde“ um Ulrich Kreimendahl. Er begann mit dem Karate im Jahre 1982 als 16-Jähriger im gleichen Verein. Er steht quasi in einer Riege wie der ehemalige WM-Teilnehmer Ludger Kötter. Nach einer vierzehnjährigen Unterbrechung, der Ennepetaler war beruflich in London, ist der Schwarzgurt-Träger (2. Dan) wieder in seine Heimatstadt in seinen Heimatverein zurück gekehrt. „Im Prinzip haben wir unsere Philosophie behalten“, sagt der Dojo-Leiter, der im Prinzip ein Sportlicher Leiter ist. „Wir wollen das Erbe erhalten und bleiben beim traditionellen japanischen Karate.“

Erst austoben, dann Konzentration

Und gerade die so genannten alten Werte sind es, die in einer Zeit voller Hektik, mit vielen Unkonzentriertheiten, vielen Angeboten auch im und am Computer mit vielen Sozialen Medien und vielen Möglichkeiten, die Smartphone & Co. bieten, irgendwie etwas Neues darstellen. „Respekt und Disziplin kann man als Schlagwörter vielleicht nehmen“, sagt Gudat. „Wir unterstützen die persönlichen Entwicklungen und die geistige Weiterentwicklung.“ Dass sich dahinter vielmehr verbirgt, deutet er an, wenn er die Trainings erläutert. „Bevor es los geht, können sich die Kinder und Jugendlichen austoben. Doch ab einen bestimmten Zeitpunkt ist höchste Konzentration gefordert. Dann verlangen wir, dass sich die Kinder und Jugendlichen auf das Training, auf die Bewegungen konzentrieren – und nicht irgendwo in der Ecke der Turnhalle etwas anderes machen, vielleicht auch nur quatschen“, sagt Armin Gudat. Und Ulrich Kreimendahl, mittlerweile Ehren-Vorsitzender von Shotokan Ennepetal, ergänzt: „So haben wir es seit unserer Vereinsgründung gehalten.“ Klar dass auch Erwachsene beim Shotokan willkommen sind.

Gudat erfährt viel Dankbarkeit vor allen von den Eltern. „Wir haben ein unglaublich positives Feedback“, freut sich Gudat. „Viele sind dankbar, dass wir auch Höflichkeit, Aufmerksamkeit und Etikette vermitteln.“

Ein Trainingsbeginn, also der mit den hochkonzentriert auszuführenden Übungen, hat eine rituale Begrüßung. „Allein dies macht den Respekt deutlich“, so Gudat. Eine weitere Methode sei, dass jeder Teilnehmer während des Trainings Übungen anleitet. „Da wird jedem bewusst, wie wichtig es ist, sich auf das Gesagte zu konzentrieren“, sagt Armin Gudat.

Gut ausgebildete Trainer

Quasi als Trumpf im Ärmel hat Shotokan Ennepetal gut ausgebildete Übungsleiter. Und Ludgar Kötter, der zum einen als Vorbild dient, eben weil er als WM-Teilnehmer dabei ist. „Zum anderen kann er noch die Übungen vormachen. Damit zeigt er, dass unser Sport keine Alters-Grenze haben muss“, so Gudat, der selbst lizenzierter B-Trainer im Deutschen Olympischen Sportbund DOSB, ist. Überdies ist er Mitglied im Referententeam des KDNW, dem Karate-Dachverband in Nordrhein-Westfalen, und bildet in dieser Funktion künftige lizenzierte Karate-Trainer in NRW aus.

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