Handball Verbandsliga

TG Voerde: Lasse Stratmann macht sich wieder lang

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Voerdes Lasse Stratmann springt einem Ball im Kreis hinterher.

Voerdes Lasse Stratmann springt einem Ball im Kreis hinterher.

Foto: Michael Scheuermann

Ennepetal.  Die TG Voerde hat eines der besten Kreisläuferduo der Liga – auf das er zuletzt verzichten musste. Nun kehrt eine Hälfte dieses Duos zurück.

Nach der Heimniederlage gegen Teutonia Riemke empfängt der Handball-Verbandsligist TG Voerde am Sonntag um 18 Uhr den letztjährigen Vizemeister TuS Westfalia Hombruch.

Die Gäste sind mit drei Punkten aus drei Spielen nicht optimal in die Saison gestartet, an der Qualität des TuS gibt es jedoch keine Zweifel. „Mit einem Marcel Vogler haben sie für mich einen der besten Spieler der gesamten Liga“, lobt TGV-Coach Kai Henning den kommenden Gegner. Mit ihrer spielerischen Klasse und dem hohen Tempo im Angriff sind sie nur schwer unter Kontrolle zu bekommen.

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Genau hier möchte Henning mit seinem Team ansetzen. „Eine gute, geduldige und bewegliche Deckung wird das A und O gegen Hombruch sein“, legt er das Hauptaugenmerk auf die Abwehrarbeit. Dabei helfen soll dann auch wieder Kreisläufer Lasse Stratmann, der sowohl vorne als auch in seiner Rolle im Innenblock nicht zu ersetzen ist. Das musste die TGV in der Vorwoche erleben, als neben dem seit mehreren Wochen verletzten Janis Thomzig auch Stratmann ausgefallen war. Den Ausfall des vielleicht besten Kreisläuferduos der Liga konnte die TGV nicht kompensieren. In ihrer Abwesenheit machten Lennart Rzoska und der spontan eingesprungene Dirk Stratmann einen guten Job, vermisst wurden die beiden Ausfälle trotzdem.

Thomzig unterstützt anders

Während Dirk Stratmanns Sohn Lasse nun wieder zurückkehrt, muss sich Janis Thomzig noch etwas gedulden. In der Herbstpause möchte er ins Training zurückkehren, um beim nächsten Ligaspiel Ende Oktober beim OSC Dortmund wieder im Kader zu stehen. „Ich hoffe, bald wieder eingreifen zu können, da tut die vierwöchige Pause natürlich gut“, so Thomzig, der trotz der Verletzung bei jedem Spiel dabei ist. „Ich versuche, das Team so gut es geht von außen zu unterstützen, bin nach jedem Spiel heiser.“ Durch den Ausfall von Lasse Stratmann sei die Situation, dem Team nicht helfen zu können noch einmal bitterer gewesen. „Wenn man mehrere Ausfälle auf einer Position hat, ist das natürlich kaum aufzufangen“, weiß der Kreisläufer.

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Voerdes Trainer Kai Henning hofft darüber hinaus auf die Rückkehr von Noah Pfaffenbach und Jan Pagenkämper, die am Sonntag gegen Hombruch zumindest im Kader stehen sollen. „Wir müssen gucken, für wie viele Minuten es bei ihnen reicht.“ Auf der Außenposition wird Jan Golke zurückkehren, auf Jannis Frowein muss Henning dagegen verzichten.

Henning erwartet ein sehr schnelles Spiel

Die unglückliche Niederlage gegen Riemke haben die Voerder inzwischen abgehakt, gegen Hombruch möchten sie ihre langjährige Heimstärke wieder unter Beweis stellen. „Es wird ein sehr schnelles Spiel werden, auf das wir uns natürlich freuen“, blickt Henning auf die Begegnung mit den Gästen aus dem Dortmunder Süden.

Gute Erinnerungen dürfte die Turngemeinde derweil an die jüngste Begegnung mit Hombruch aus der Vorsaison haben, als man dem Favoriten trotz dünner Personaldecke ein 26:26-Unentschieden abtrotzte.

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