Fußball-Oberliga

TuS Ennepetal nach 5:3-Erfolg der erste Tabellenführer

An die Jonglage von Sevag Kherlopian kommen Taira Tomita (l.) und Sosuke Fukuchi nicht dran.

An die Jonglage von Sevag Kherlopian kommen Taira Tomita (l.) und Sosuke Fukuchi nicht dran.

Foto: Hans Peter Kehrle

Erndtebrück/Ennepetal.  Der Start in die Oberliga.-Saison ist gelungen. Mehr noch: Der TuS Ennepetal ist der erste Tabellenführer.

In seine achte Saison in Folge der Fußball-Oberliga ist der TuS Ennepetal als Tabellenführer eingestiegen. Der gastgebende Namensvetter TuS Erndtebrück schöpfte zwischenzeitlich Hoffnung, kassierte letztendlich die verdiente 3:5 (0:2)-Niederlage. „Den Spitzenreiter nehmen wir gerne mit“, sagt Alexander Thamm. „Aber das darf man am ersten Spieltag nicht überbewerten.“

Die Ennepetaler kamen ganz gut ins Spiel, hatten wie zu erwarten war mit Siepmann und Bollmann innen sowie auf den Außenbahnen Gerding und Yasar die solide starke Viererkette vor Keeper Weusthoff. Kompakt das Mittelfeld mit Williams, Gallus und Matten – eher nach vorne orientiert war Kapitän El Youbari – die Stürmer Breilmann und Drepper sowieso. Ennepetal spielte geduldig, ließ zunächst kaum etwas zu, führte auch verdient mit 2:0 Toren zur Pause.

Doch Erndtebrück ließ sich das nicht gefallen. Mit einem Doppelschlag gelang Ruzgis der Ausgleich. Ennepetal schwamm, wurde nervös. „Das waren bange Minuten, die es zu überstehen galt“, so Thamm. „Und von außen kannst du nicht wirklich eingreifen. Da sind die Jungs gefragt, und die haben die Lösungen klasse gefunden.“

Eine Lösung war, den Gastgeber ins offene Messer rennen zu lassen. Denn Erndtebrück war überlegen, drängte, die Partie zu kippen. Doch Ennepetal nutzte die frei werden Räume für ein geschicktes Konterspiel – das schließlich zur weiteren Führung führte. Per Eigentor. Die Begegnung wurde offener, Ennepetal agierte geschickt, hatten insbesondere in den Standards die Vorteile, die die 5:2-Führung brachte.

Keine Frage, dass sich Alexander Thamm nach der Partie ausgesprochen zufrieden zeigte. „In Erndtebrück muss man erst einmal fünf Treffer erzielen“, sagt er. Gleichwohl weiß er, dass die Abwehr doch noch nicht so sattelfest ist. Die Gegentreffer bedeuten noch einiges an Aufarbeitung. „Das ist das Haar in der Suppe des ersten Spieltages, mehr nicht“, spielt Thamm herunter.

Endtebrück – Ennepetal3:5 (0:2)
TuS Ennepetal:
Weusthoff – Siepmann, Bollmann, Gerding, Yasar, Williams (72. Hausmann), Gallus, Breilmann (55. Kherlopian), Matten (90. Lepore), El Youbari (85. Müller), Drepper.
Tore: 0:1 (12.) Siepmann; 0:2 (36.) El Youbari; 1:2, 2:2 (55., 56.) Ruzgis; 2:3 (73., Eigentor) Brato; 2:4 (78.) Gallus; 2:5 (83.) Drepper; 3:5 (85.) Yamazaki.

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