VfB-Trainer trotz 6:1-Erfolg sauer

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Südkreis. In der Fußball-Kreisliga A, Gruppe 2, hat der VfB Schwelm beim Gastspiel in Gevelsberg die FSV-Reserve mit 6:1 (3:0) deutlich in die Schranken gewiesen. Trotz der guten Leistung seiner Elf war Schwelms Trainer Daniel Ritter nach der Partie jedoch schwer aufgebracht. Schuld daran waren Neuigkeiten aus Sprockhövel.

Der FSV Gevelsberg II wollte, wie schon gegen Voerde, gegen die hochfavorisierten Schwelmer lange die Null halten und über Konter Gefahr ausstrahlen. Doch die Kreisstädter hatten einen glänzend aufgelegt Michael Kluft in ihren Reihen. Der Torschützenkönig der vergangenen Saison brachte den VfB mit zwei perfekt getretenen Freistößen in Führung. „Aus dem Spiel haben wir kaum etwas zugelassen, aber die Standards waren nicht zu verteidigen“, analysierte FSV-Trainer Jens Wiemann.

Nur noch Schadensbegrenzung

Da seine Mannschaft nach dem 0:3 zur Pause nur noch auf Schadensbegrenzung aus war, verflachte die Partie nach dem Wechsel. Die Schwelmer erhöhten nur selten das Tempo und erzielten in der Folge auch im zweiten Durchgang zwei ihrer drei Tore nach Standardsituationen. „Gevelsberg hat super gegen den Ball gearbeitet. Aus dem Spiel gab es deshalb nur wenig Chancen“, resümierte Daniel Ritter. Für ihn gab es keinen Zweifel, wem er den Sieg zu verdanken hatte. „Dem Kluft ist alles gelungen, dann hat es der Gegner immer schwer“, so Ritter. Jens Wiemann hakte die Partie indes schell ab. „Es war ein maues spiel. Für uns war nach vorne hin nicht viel möglich und in der Defensive hat Schwelm alles genutzt. Da haben sie einfach eine enorme Qualität“, erklärte er.

Nachdem das eigene Spiel den Puls von Ritter kaum in die Höhe getrieben hatte, kam er dann später - angesprochen auf die TSG Sprockhövel II - auf Temperatur. „Man muss das mal in aller Deutlichkeit sagen, was die Sprockhövler da machen ist Wettbewerbsverzerrung. Gegen uns laufen die mit zehn Regionalliga-Reservisten auf und heute gegen Voerde stehen urplötzlich nicht einmal elf Spieler auf dem Platz. Das ist eine Frechheit“, echauffierte er sich.

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