Handball-Landesliga

Voerde bleibt daheim eine Macht

Mit fünf Treffern ist Moritz Reuter am ungefährdeten Sieg der TG Voerde gegen die DJK SG Bösperde beteiligt.

Mit fünf Treffern ist Moritz Reuter am ungefährdeten Sieg der TG Voerde gegen die DJK SG Bösperde beteiligt.

Foto: Jens Pommerenke / AirPictures.de

Ennepetal.  Während die TG Voerde den ungefährdeten Sieg feiern, beklagen die Gäste die fünfte schwerwiegende Verletzung eines Leistungsträgers.

Auch im zweiten Heimspiel dieser Spielzeit gingen die Voerder als Sieger vom Feld und behielten gegen die DJK SG Bösperde mit 34:19 (18:8) die Oberhand. Ein ungefährdeter Erfolg.

Voerde defensiv stark verbessert

Die Gäste aus Bösperde reisten mit einem kleinen Kader an und mussten während des Spiels einen weiteren verletzungsbedingten Ausfall verkraften. Und zwar direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit. Auf der Gegenseite waren die Voerder von Beginn an spielbestimmend. Das Team von Trainer Kalla Paukstadt zeigte vor allem defensiv eine klare Leistungssteigerung, die Gäste mussten für jeden ihrer Würfe hart arbeiten. Im Tor der TGV zeigte Tim Fabiunke eine hervorragende Leistung. Bereits zur Pause war das Spiel zugunsten der Hausherren entschieden, die auch nach dem Seitenwechsel nicht nachließen.

Paukstadt wechselte fleißig durch und gab seinen jungen Spielern die Chance sich zu beweisen. Das Team dankte es ihm mit einer weiterhin starken Leistung, trotz des klaren Ergebnisses blieben die Voerder konzentriert und bauten den Vorsprung weiter aus. „Wir haben defensiv deutlich besser gestanden und auch spielerisch einen guten Auftritt hingelegt. Die Jungs haben das durch die Bank gut gelöst, mit dem Spiel können wir sehr zufrieden sein.“

Niederlage interessiert Trainer nicht

„Die Höhe der Niederlage interessiert mich nicht. Auch dafür gibt es nur zwei Minuspunkte“, hatte DJK-Trainer Hendrik Ernst die Partie schnell abgehakt, die deutliche Pleite letztlich nur eine Nebensache. Schwerwiegender aus Sicht der Sauerländer: den nächsten Verletzten im DJK-Lager. In der Ennepetaler Kreissporthalle traf es Julius Butzek – er droht längerfristig auszufallen. „Mit Julius Butzek sind uns jetzt praktisch innerhalb einer Woche gleich fünf Spieler weggefallen“, so Ernst. „Am wichtigsten ist jetzt erstmal, dass die Diagnose für Julius Butzek nicht so schlimm ausfällt. Dann müssen wir uns am Dienstag mal zusammensetzen und schauen, wie wir noch enger zusammenrücken und wie wir die nächsten Wochen angehen können.“

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