Volleyball

Vogelsang gibt gute Visitenkarte ab

Die besten drei Teams SV BW Aasee, TV Gladbeck und RC Borken-Hoxfeld nach den Westdeutschen Meisterschaften auf dem Siegerpodest. .

Die besten drei Teams SV BW Aasee, TV Gladbeck und RC Borken-Hoxfeld nach den Westdeutschen Meisterschaften auf dem Siegerpodest. .

Foto: TVE Vogelsang

Gevelsberg.   Zum zweiten Mal nach 2016 richtet der TV Eintracht Vogelsang eine Westdeutsche Meisterschaft im Jugend-Volleyball aus.

Es war das absolute Highlight für seine Spielerinnen, aber auch an ihm selbst ist das Wochenende nicht spurlos vorbei gegangen. Gernot Jost, Trainer der U16 des TV Eintracht Vogelsang, wirkt auch im Nachgang der Westdeutschen Meisterschaften der Volleyballerinnen am vergangenen Wochenende noch ziemlich aufgekratzt. Was nicht nur an dem immensen Pensum liegt, das er und seine Spielerinnen beim Vergleich mit den besten Teams aus Nordrhein-Westfalen am Sams-und Sonntag in der Halle West abspulten. Das war zwar riesig, das Ereignis an sich war aber bereits schon aufreibend genug.

Insgesamt 24 Stunden verbrachte Jost an beiden Tagen in der Sporthalle, vom Auf- bis zum Abbau war er präsent. Wie auch die 60 Helfer, die dafür sorgten dass der TVE mal wieder eine ausgezeichnete Visitenkarte beim Westdeutschen Volleyballverband hinterließ. Vor zwei Jahren waren die Gevelsberger Volleyballer bereits Gastgeber der Meisterschaften, auch damals zeigte sich der kleine Verein von seiner besten Seite. „Alles lief reibungslos ab“, berichtet Jost, der sich über die großartige Unterstützung aus den eigenen Reihen freut.

Denn so konnte sich der Trainer der Vogelsanger U16 voll und ganz auf seine Mannschaft konzentrieren. Insgesamt fünf Spiele absolvierten seine Spielerinnen, fünf Spiele, die höchste Konzentration und vollen körperlichen Einsatz verlangen. „Wir sind nach den Spielen im Stefansbachtal spazieren gegangen. So konnten die Mädels mal abschalten und ein wenig Ruhe von all dem Trubel in der Halle kriegen“, sagt er. Raus aus der Halle, die an beiden Tagen mit jeweils knapp 400 Zuschauern sehr gut besucht war. Rein in die Natur und den Kopf frei kriegen. Gernot Jost nutzte die Gelegenheit dann auch gleich, um seine Spielerinnen nach den beiden verlorenen Vorrundenpartien gegen den VOR Paderborn und den TV Gladbeck.

Los meint es nicht gut mit dem TVE

„Wir hatten ein wenig Lospech, das sind zwei der stärksten Teams“, sagt der TVE-Trainer. Und so gab es gegen den späteren Vizemeister Gladbeck und den späteren Fünften aus Paderborn auch nicht viel zu bestellen für seine Mannschaft. „Wir haben uns aber achtsam geschlagen“, sagt Jost. Das Pech bei der Auslosung machte sich auch in der Trostrunde bemerkbar, schließlich absolvierte der TVE-Nachwuchs seine letzte Vorrundenpartie bereits um 12.30 Uhr – Beginn der Trostrunde war dann sechs Stunden später. „Das war schon ein kleiner Nachteil für uns“, sagt Jost.

Der Nachteil bestand dann darin, dass der Gegner in der Trostrunde noch etwas besser im Saft stand als die jungen Vogelsangerinnen. Bei denen machte sich die lange Spielpause bemerkbar, die Beine wirkten müde und die Konzentration löchrig. Woraus sich dann auch eine ungewohnte Schwäche auftat. „Wir haben 70 Prozent unserer Angaben verschlagen“, berichtet Gernot Jost. Seine Mannschaft zeigte zwar die bessere Spielanlage, gewinnen konnte sie aber nicht. „Die schöneren Punkte waren aber von uns“, zieht Jost das positive aus dem Spiel heraus.

Wichtige Erfahrungen gesammelt

In den Platzierungsspielen setzte es noch zwei knappe Niederlagen für das körperlich unterlegene Team aus Vogelsang. „Leider haben wir unser Ziel, Vorletzter zu werden, dadurch nicht erreicht“, sagt Jost. Er klingt nicht besonders enttäuscht darüber, schließlich weiß der Volleyball-Trainer auch dass sein Team noch überwiegend aus Spielerinnen des Jungjahrgangs besteht. Und so stand das sammeln von Erfahrungen an diesem Wochenende eindeutig im Vordergrund. Und die reibungslose Organisation des Turniers, für die der Verein von Seiten der teilnehmenden Mannschaften und vom Verband aus gelobt wurde.

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