Handball-Landesliga

Weiße Weste in der eigenen Halle

Ein Tänzchen in Ehren – die Handballer von RE Schwelm.

Ein Tänzchen in Ehren – die Handballer von RE Schwelm.

Foto: Marinko Prša

Schwelm.   RE Schwelm daheim mit dem 13. Sieg im 13. Spiel. Deutliches 40:26 (22:9) gegen die TS Evingsen zum Abschluss vor heimischen Fans.

Der Meister der Handball-Landesliga und Verbandsliga-Aufsteiger RE Schwelm bleibt in dieser Saison daheim ohne Punktverslust und wahrte im letzten Heimspiel mit dem 40:26 (22:9) gegen die TS Evingsen seine makellose Bilanz.

Es war der krönende Heimabschluss einer überragenden Saison. Auch im 13. Spiel in der Dreifeldhalle behielten die Schwelmer die Oberhand und ließen von Beginn an keinen Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. Bis zum 10:7 (16.) blieb der Aufsteiger in Schlagdistanz, dann drehte die RE bis zur Halbzeit auf. In der Deckung legten die Hausherren einige Prozente zu und ließen so gut wie nichts mehr zu. Über viele Ballgewinne und Paraden von Keeper Jan-Lukas Pape zogen sie ihr Tempospiel auf und sorgten schon vor der Halbzeitsirene für die Vorentscheidung. Die TS, die zuletzt mit vier Siegen in Folge überzeugte, fand zu keiner Zeit zu ihrem Spiel.

Spielerische Höhepunkte

Im zweiten Durchgang ließen die Kreisstädter noch einige spielerische Höhepunkte folgen. Sei es der sehr gut aufgelegte Spielmacher und Toptorschützen Yannick Brockhaus, das Brüder-Gespann Kevin und Dustin Kliche am Kreis oder Geburtstagskind Jan-Maurice Monsees, der Sekunden vor dem Abpfiff für den Endstand sorgte, alle Spieler bekamen noch einmal Einsatzzeit und verabschiedeten sich gebührend von den Fans in die Sommerpause.

„Das war natürlich ein klasse Abschluss in eigener Halle. Wir sind hohes Tempo gegangen und konnten den Zuschauern nochmal etwas bieten und uns für die Unterstützung während der kompletten Saison bedanken“, freute sich RE-Coach Jörg Rode über die Leistung seiner Mannschaft.

Zum Abschluss geht es für die Schwelmer zum Tabellenzweiten HVE Villigst-Ergste. Eigentlich eine perfekte Saisonplanung, wenn die Kreisstädter nicht so souverän die Meisterschaft beenden. Die Luft ist raus, dennoch: „Da wollen wir natürlich an die Leistung anknüpfen und die Saison ungeschlagen beenden“, so Jörg Rode.

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