17. EN-Lauf

Wetter besser als die Vorhersagen

Doppel-Sieger Andreas Joswig von den Schwelmer Jungs – sowohl nach fünf als auch nach zehn Kilometern in seiner Altersklasse.

Doppel-Sieger Andreas Joswig von den Schwelmer Jungs – sowohl nach fünf als auch nach zehn Kilometern in seiner Altersklasse.

Foto: Jens Pommerenke / AirPictures.de

Ennepetal.   „Platsch!“ Das Schwimmbad in Ennepetal markierte einmal mehr den Start- und Zielpunkt des EN-Laufes. Ungewollt wurde der Name zum Symbol für die Ausrichter SF Ennepetal: Pünktlich zum Startschuss der ersten Disziplin fing es an zu regnen. Dass das traditionelle Lauf-Event nicht gänzlich ins Wasser fiel, war vor allem den Gastgebern und der guten Vorbereitung zu verdanken.

„Platsch!“ Das Schwimmbad in Ennepetal markierte einmal mehr den Start- und Zielpunkt des EN-Laufes. Ungewollt wurde der Name zum Symbol für die Ausrichter SF Ennepetal: Pünktlich zum Startschuss der ersten Disziplin fing es an zu regnen. Dass das traditionelle Lauf-Event nicht gänzlich ins Wasser fiel, war vor allem den Gastgebern und der guten Vorbereitung zu verdanken.

Kurzerhand Zelte aufgestellt

„In diesem Jahr hatten wir kein Glück mit dem Wetter“, bedauert Organisator und zweiter Vorsitzender Olaf Stutzenberger. „Vor allem in den Konkurrenten der Jüngsten haben viele ihre Teilnahme beim Blick auf die Wettervorhersage wohl noch einmal überdacht.“ Im Endeffekt blieben die Läufer, aber auch die Zuschauer an der Ennepetaler Mittelstraße größtenteils trockenen Fußes. Daran hatte vor allem die eingespielte Organisation des ausrichtenden Sportvereins einen Anteil: „Wir haben kurzerhand ein paar Extra-Zelte im Zielbereich aufgestellt, damit niemand nass werden muss. Man muss jedoch sagen, dass wir im Vergleich zur Wettervorhersage dann doch noch Glück hatten. Es hat zwar zwischen den Läufen immer mal wieder geregnet und kurz gehagelt, aber während die Läufer auf der Strecke waren, war es meist trocken“, so Stutzenberger.

Trotz der widrigen Bedingungen mit viel Wind auf der Strecke um das Ennepetaler Freizeitbad, konnten sich vor allem die sportlichen Leistungen in der Schüler-Konkurrenz (1km) sehen lassen: Tom Schulte (RE Schwelm) holte sich in einer Zeit von 4:41 Minuten den ersten Platz vor Philipp Hilti (4:53) und Henri Püttmann (4:54). „Die Leistungen in dieser Konkurrenz waren angesichts der Umstände außergewöhnlich gut und ist hervorzuheben“, lobt Stutzenberger.

Bei den Senioren schaffte es in diesen Jahr sowohl über die 10- wie auch über die 5-Kilometer-Distanz niemand an die Bestzeiten der vergangenen Jahre heran. „Die Streckenrekorde datieren aus den Jahren 2003 und 2005 und sind extrem schwer zu schlagen. Daher gab es in diesem Jahr auch aufgrund der Wetterlage keine neuen Rekorde“, erzählt Organisator Stutzenberger. „Ich denke aber auch, dass viele ambitionierte Läufer sich beim Blick auf die Zeiten der Streckenrekorde vielleicht lieber einen anderen Lauf aussuchen, um dort den Versuch zu starten, die Bestmarke zu knacken.“

Keiner der Gastgeber am Start

Stolz können die Sportfreunde rückblickend vor allem auf die eigene Organisation sein. Trotz der Umbauarbeiten am Freizeitbad „platsch“ fanden die Teilnehmer beste Bedingungen vor. „Wir mussten in diesem Jahr vom Außenbereich des Schwimmbads in den Innenbereich ausweichen. Dort konnten sich die Teilnehmer umziehen und vorbereiten. Die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen klappt immer hervorragend, daher war auch das kein größeres Problem in den Planungen“, freut sich Stutzenberger.

Vom Gastgeber nahm traditionell kein Läufer teil. „Das ist so etwas wie ein ungeschriebenes Gesetz bei uns. Wir brauchen jede helfende Hand, um das Event auf die Beine stellen zu können. Auch in diesem Jahr haben wieder 40 bis 50 Vereinsmitglieder in verschiedener Form mitgewirkt. Das spricht für den großen Zusammenhalt im Verein“, freut sich der Verantwortliche des Ausrichters.

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