Fußball

Wieder fit: Das will Kevin Hagemann mit dem WSV erreichen

| Lesedauer: 3 Minuten
Wuppertals Kevin Hagemann dribbelt an: er ist nach Verletzung wieder genesen.

Wuppertals Kevin Hagemann dribbelt an: er ist nach Verletzung wieder genesen.

Foto: Michael Scheuermann

Ennepetal.  Der WSV-Angreifer Kevin Hagemann ist von seinem Muskelfaserriss wieder genesen. Das sind nach holprigem Saisonstart seine Ziele mit dem Verein.

Den Saisonstart hat sich Kevin Hagemann vom Wuppertaler SV anders vorgestellt. Der Fußball-Regionalligist ist nur schleppend in die neue Spielzeit gestartet, auch der Zuschauerzuspruch lässt aktuell zu wünschen übrig. Doch nach zwei Kurzeinsätzen nach seinem leichten Muskelfaserriss möchte der Ennepetaler nun auf dem Platz mit seinem Team eine Serie starten.

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Das erste Spiel musste der Angreifer noch von der Tribüne verfolgen, die muskuläre Trainingsverletzung warf ihn für wenige Tage zurück. So konnte er nicht mitwirken, als seine Mannschaft eine 1:2-Niederlage gegen RW Ahlen kassierte. Danach setzte sich das Team vom Stadion am Zoo zwar mit 4:1 deutlich gegen die SG Wattenscheid durch, Hagemann wurde für die Schlussphase eingewechselt, doch kam anschließend bei einem Unentschieden der nächste Punktverlust zustande. Gegen den SC Wiedenbrück reichte es nur zu einem 2:2.

„Wir haben uns das anders ausgemalt und wollten in den ersten Partien sicherlich ein paar mehr Punkte holen“, gibt Hagemann zu. Nach dem dritten Platz aus dem Vorjahr soll es erneut um die Spitzenplätze in der vierthöchsten Liga gehen.

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Doch wenn es nach dem Ennepetaler geht, ist der eher schwächere Saisonauftakt kein Grund, um in Panik zu verfallen. „Wir sind guter Dinge, wir haben das Potenzial und den Willen“, erklärt er. Zudem verweist er auf den Beginn der vergangenen Saison, der ebenfalls nicht optimal verlief – und an dessen Ende ein überdurchschnittlich gutes Saisonergebnis stand. „Ich bin mir sicher, dass wir eine Serie starten können“, sagt er.

Er selber möchte nach dem verpassten Auftaktspiel sowie zwei Kurzeinsätzen nun wieder voll angreifen. „Ich habe meine Verletzung überwunden und bin auskuriert. Ich bin topfit und spüre den kleinen Faserriss nicht mehr“, sagt Hagemann. „Ich bin bereit für die Startelf“, ist er motiviert.

Freuen kann er sich dann, vor den Anhängern des Vereins zu spielen, auch wenn die Zuschauerzahlen diese Saison bisher zu wünschen übrig lassen. Lediglich 1500 Zuschauer fanden zuletzt den Weg in das Heimstadion. „Wir nehmen das wahr, dass es weniger als letztes Jahr sind“, sagte Hagemann. Und stellt gleichzeitig die Bedeutung einer großen Kulisse dar: „Für uns ist das ein Thema. Wenn wir vor vielen Leuten spielen, gibt uns das noch mal einen Extrapush“, meint der Fußballer. Deswegen hofft er in den nächsten Partien auf mehr Zuschauer. Erst steht aber die Auswärtspartie gegen Bocholt am kommenden Samstag an.

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