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Cardinals stehen nach verdientem Heimsieg vor dem Aufstieg

Die Cardinals mussten kämpfen, gewannen aber das erste Playoff-Spiel gegen Berlin mit 21:17.

Die Cardinals mussten kämpfen, gewannen aber das erste Playoff-Spiel gegen Berlin mit 21:17.

Foto: Michael Gohl

Essen.  Essener Regionalliga-Footballer gewinnen am Hallo ihr erstes Playoff-Spiel gegen die Berlin Adler mit 21:17. Gastgeber erleben emotionales Spiel.

Die Assindia Cardinals sind erfolgreich in die Relegation zur GFL2 gestartet. Die Essener Regionalliga-Footballer besiegten die Berlin Adler am Hallo mit 21:17 (14:7, 0:7, 7:0, 0:3) und machten so einen großen Schritt in Richtung Aufstieg, den die Essener am kommenden Wochenende im abschließenden Duell bei den Oldenburg Knights perfekt machen können.

Während sich die Mannschaft am Abend bereit machte für eine vermutlich lange Partynacht, musste Wilfried Ziegler erst einmal durchschnaufen. Der Vereinsvorsitzende hatte eine „knappe, umkämpfte, intensive Partie auf hohem Niveau“ gesehen. Sein Fazit: „Das war ein emotionaler Abend. Insgesamt war der Sieg verdient.“

Cardinals bewahren eine makellose Heimbilanz

Kein Gegner hatte während der Regionalliga-Hauptrunde etwas Zählbares am Hallo erbeuten können. Diese Serie hatte auch nach dem Duell mit dem Meister der Nordost-Staffel Bestand. Rund 1500 Zuschauer sahen die Cardinals zwar nicht in gewohnter Dominanz, dennoch waren die Gastgeber über weite Stecken das tonangebende Team.

Dreimal gingen sie in Führung, dreimal war es Wide Receiver Brian Burnett, der per Touchdown punktete. Allerdings gelang es den Essenern nie, den Vorsprung auszubauen. „Wir haben uns das Leben zwischendurch selbst ein wenig schwer gemacht“, sagte Ziegler. Auf die ersten beiden Assindia-Touchdowns hatte Berlin jeweils prompte Antworten parat. Die von Burnett im dritten Viertel erzielte 21:14-Führung konnten die Gäste aber nicht mehr ausgleichen.

Klarheit darüber herrschte schon einige Augenblicke vor dem eigentlichen Spielende: Unter lautstarkem Mitzählen der Zuschauer knieten die Cardinals die Zeit ab. Die Spieler am Seitenrand klatschten sich zufrieden ab - und zwar auf beiden Seiten. Denn auch Berlin hatte trotz Niederlage allen Grund zur Freude. Aufgrund des deutlichen Sieges gegen Oldenburg vor einer Woche (30:7) und der nun knappen Niederlage ist den Adlern der Aufstieg nicht mehr zu nehmen.

Einen ähnlichen Weg könnten auch die Cardinals gehen. Sie könnten sich in der kommenden Woche eine Niederlage mit einer Differenz von höchstens 13 Punkten erlauben. Darauf wolle man es logischerweise aber nicht ankommen lassen, betont Wilfried Ziegler: „Wir wollen mit einem Sieg aus Oldenburg zurückkehren.“ Und mit dem Aufstieg.

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