Fußball Landesliga

Derby-Premiere zwischen Rellinghausen und SpVgg Steele

Sebastian Hoffmann (rechts) kehrt in den Kader der Rellinghauser zurück.

Sebastian Hoffmann (rechts) kehrt in den Kader der Rellinghauser zurück.

Foto: Michael Gohl/FFS

Essen.  Zum ersten Mal spielen beide Teams in der Liga gegeneinander. Während der ESC die Serie fortsetzen will, hofft das Schlusslicht auf einen Punkt.

ESC Rellinghausen - SpVgg Steele 03/09 (15 Uhr, Am Krausen Bäumchen).

In der Landesliga haben die beiden Clubs seit der Fusion der Steelenser noch nicht gegeneinander gespielt, dennoch kennen sich beide Mannschaften und vor allem die Trainer sehr gut. Daher hofft Steeles Coach Dirk Möllensiep auch, dort nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. „Das letzte Testspiel gegen den ESC konnten wir siegreich gestalten, ich denke, ich weiß genau, wo ich bei dem Gegner den Hebel ansetzen kann.“ Mit einem Punkt wär das Schlusslicht mehr als zufrieden, denn trotz der beiden Siege in Folge trennen beide Clubs immerhin elf Punkte.

Personell weiter gebeutelt

Und personell sieht es weiterhin nicht rosig aus beim Aufsteiger. Zwar kehren Smeilus und Herms in den Kader zurück, dafür muss Möllensiep auf den verletzten Matata sowie Kapitän Bahadir (5. gelbe Karte) und Gelb-Rot-Sünder Bongartz verzichten. „Aus zwei mach drei, das ist kein guter Tausch“, ist er wenig begeistert von der Personalsituation.

Siegesgewiss sind dagegen die Gastgeber. „Wir wollen unbedingt unsere Serie ausbauen“, fordert Trainer Sascha Behnke. Er setzt dabei vor allem auf den Derbycharakter. „Die Jungs kennen sich alle und treffen sich am Wochenende immer mal. Da ist es natürlich wichtig, wenn man als Sieger aus einem solchen Derby gehen kann“, schmunzelt er.

Derbycharakter

Nadolny ist krank, dafür kehren Hoffmann und Haase in den Kader zurück, sind aber für den Coach keine Optionen für die Startelf. „Wir haben jetzt einige Siege eingefahren, da wäre es nicht ratsam, die Mannschaft auszutauschen“, meint er. „Immerhin habe ich jetzt einige Wechselmöglichkeiten mehr.“

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