Basketball

ETB Miners verlieren auch Heimpremiere nach gutem Beginn

Der Essener Noah Westerhaus versucht sich gegen Thies Fischer (Ibbenbüren) durchzusetzen.

Der Essener Noah Westerhaus versucht sich gegen Thies Fischer (Ibbenbüren) durchzusetzen.

Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services

Essen.  In der 1. Regionalliga können die Essener nach der Pause Niveau nicht halten und verlieren gegen Ibbenbüren 54:70. AJ Basi verlässt den Verein.

Der Neuanfang, er ist gründlich missraten: Die ETB Wohnbau Miners verloren auch ihr erstes Heimspiel der Saison in der Ersten Regionalliga. An alter Wirkungsstätte in der Helmholtz-Halle kassierte das Team von Headcoach Iria Romaris eine 54:70-Niederlage. Nach der Pleite in Leverkusen zum Saisonauftakt sind die Essener damit weiter sieglos.

Wiedergutmachung hatte man leisten wollen nach einem in vielerlei Hinsicht mangelhaften Auftritt am Rhein. Gegen Ibbenbüren gelang dies nur in der ersten Halbzeit, die allerdings zeigte, was das junge Miners-Team zu leisten im Stande sein könnte. Angeführt von Chris Alexander, der in diesen ersten 20 Minuten 20 seiner insgesamt 28 Punkte erzielte, lieferte sich der ETB mit den starken Gästen aus dem Münsterland einen Schlagabtausch. Spielerische Unzulänglichkeiten machten die Miners mit viel Einsatz wett, vor allem auch die aggressive Verteidigung dürfte ganz nach den Vorstellungen von Iria Romaris ausgesehen haben.

Gastgeber in der ersten Hälfte mit überzeugender Defensivleistung

Die schwarz-weiße Defense schränkte die Möglichkeiten der Gäste erfolgreich ein und erlaubte dem ETB ein ums andere Mal ein schnelles, offensives Umschalten. Leichte Punkte, die jede Mannschaft gerne mitnimmt. Der ETB ist seiner Findungsphase, in der man steckt, darauf angewiesen. Das 36:36 zur Pause war verdient und machte Lust auf mehr.

„Defensiv sind wir deutlich besser ins Spiel gestartet als gegen Leverkusen und haben mit mehr Intensität und Vertrauen ineinander gespielt“, so Iria Romarís nach der Partie, die dann doch noch deutlich verloren wurde. Das lag vor allem auch an den Gästen. Ibbenbüren kam fokussiert aus der Kabine und war in der Lage, an Intensität und Tempo zuzulegen. Zu viel für die Miners, die nicht mehr dagegenhalten konnten, ihre spielerische Linie verloren und sich fortan in Einzelaktionen verstrickten.

ETB Miners bekommen nach der Pause offensiv große Probleme

„Wir hatten offensiv große Probleme und haben in der zweiten Halbzeit einfach keine guten Würfe genommen“, bilanzierte Trainerin Romarís. Ganze fünf Pünktchen verbuchte der ETB im dritten Viertel, der 41:52-Rückstand zum Start des finalen Abschnitts war für die Miners nicht mehr aufzuholen.

Die Gäste um die beiden Center Boahene (13 Punkte, 6 Rebounds) und Fumey (19 Punkte, 8 Rebounds) verteidigten souverän ihre Lufthoheit unter den Körben, der ETB sollte den verlorenen Rhythmus nicht mehr wiederfinden.

An diesem Wochenende schon nicht mehr mit dabei war AJ Basi. Die ETB Wohnbau Miners einigten sich mit dem Anglokanadier einvernehmlich auf eine Auflösung des Vertrags, zu den genauen Hintergründen wurde noch nichts bekannt.

ETB - Ibbenbüren 54:70 (36:36). ETB: Alexander (28), Westerhaus (8), Möbes (5), Plescher (3), Beckmann (3), Bakkali (2), Broer (2), Hamad (2), Tauch (1), Isanza (0) und Pobric (DNP). Die Viertel: 15:20, 21:16, 5:16, 13:18.

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