Fußball Oberliga

ETB-Trainer vom Dorp dämpft Euphorie nach optimalem Start

ETB-Trainer Ralf vom Dorp kann bislang zufrieden sein mit seiner Mannschaft und der Punktausbeute.

ETB-Trainer Ralf vom Dorp kann bislang zufrieden sein mit seiner Mannschaft und der Punktausbeute.

Foto: Michael Gohl

Essen.  Fußball-Oberligist Schwarz-Weiß Essen heben nach drei Siegen in Folge nicht ab. Am Sonntag kommt ein hochmotivierter Aufsteiger zum Uhlenkrug.

Sportliche läuft es beim Fußball-Oberligisten ETB Schwarz-Weiß so gut wie seit Jahren nicht mehr. Die Ausbeute von neun Punkten aus drei Spielen ist optimal. „Das veranlasst uns aber auch nicht, zu euphorisch werden“, hebt Trainer Ralf vom Dorp den sprichwörtlichen Zeigefinger. „Wir wissen schon, wie wir das einzuordnen haben. Es gab in den vergangen Spielen noch Dinge, die wir abstellen und besser machen müssen.“

Gäste aus Niederwenigern sind als Aufsteiger besonders motiviert

Gegner am kommenden Sonntag sind die Sportfreunde Niederwenigern. Ein Verein, in dessen Lage sich gerade der Essener Coach prima hineinversetzen kann. Ist die Mannschaft des ehemaligen RWE-Profis Jürgen Margref doch unter den selben Vorzeichen in die erste Oberliga-Saison gestartet, wie vom Dorp selbst in der vergangenen Saison mit dem SC Velbert. „Wir bekommen es mit einem hochmotivierten Aufsteiger zu tun. Das wird ein ganz schön hartes Stück Arbeit“, weiß der ETB-Coach. „Wir haben eine gute Oberliga-Mannschaft, wenn sie ihr Potenzial abruft und als Mannschaft auftritt. Wir müssen jede Woche zu 100 Prozent abliefern.“

Bisher ist dies dem ETB hervorragend gelungen. Mit dem TVD und der SSVg Velbert haben die Schwarz-Weißen bereits zwei Teams geschlagen, die zumindest als Mitfavoriten auf die Meisterschaft gelten. Im Vorjahr, als der ETB den Abstieg erst im Schlussspurt abwenden konnte, waren solche Erfolgserlebnisse noch selten gelungen. Aber, sagt vom Dorp: „Die Mannschaft ist gewillt, die letzte Saison vergessen zu machen.“

Erik May muss noch etwas länger verletzt pausieren

Erik May wird dabei jedoch erst einmal nicht mitwirken können. Der Abwehrspieler fällt mit einer Bänderdehnung wohl länger aus. Und dann kommt auch noch der Faktor Derby. Schließlich sind die Hattinger ebenfalls im Fußballkreis Essen beheimatet. Im Kader der Sportfreunde stehen vier Spieler, die schon selbst ihre Schuhe am Uhlenkrug geschnürt haben. „Aufgrund der Tradition des Vereins ist es immer etwas Größeres, wenn der ETB kommt. Für Niederwenigern, die nur zehn Kilometer Luftlinie vom Uhlenkrug entfernt sind, erst recht.“ So gibt’s schon mal von der Atmosphäre einen kleinen Vorgeschmack auf das Stadtderby in der kommenden Woche gegen Schonnebeck.

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