Tischtennis

Heisinger stehen vor zwei wegweisenden Partien

Kai Schlowinsky von der SG Heisingen hat ein positives Einzelkonto.

Kai Schlowinsky von der SG Heisingen hat ein positives Einzelkonto.

Foto: Michael Gohl/FFS

Düsseldorf.  In Düsseldorf und gegen Borussia Brand steht für den NRW-Ligisten der Klassenverbleib auf dem Spiel. Verbandsliga-Derby erhält besondere Brisanz.

NRW-Liga Herren
Union Düsseldorf – SG Heisingen (11).

In den zehn Wochen seit Saisonbeginn hat die SGH erst vier Spiele ausgetragen und zuletzt einen Monat Zeit, sich von der Schlappe beim Spitzenreiter Waldniel zu erholen. Nun aber sind die Schützlinge von Ralf Link in den beiden nächsten Begegnungen besonders gefordert, denn nach dem Kellerduell in Düsseldorf ist das Heimspiel gegen Borussia Brand die zweite wegweisende Partie im Kampf um den Klassenverbleib. Um nicht schon vorher ins Hintertreffen zu geraten, ist ein Heisinger Erfolg im Spiel der beiden noch sieglosen Teams ein absolutes Muss. Außer zwei starken Doppeln haben beim Schlusslicht alle Akteure ein negatives Einzel-Konto, aber wenn man Kai Schlowinsky ausnimmt, ist das auch bei allen Heisingern der Fall.

Herren-Verbandsliga
Adler Union Frintrop - TTV Altenessen (Sa.17.30, TH Frintroper Wasserturm).
Die beiden Lokalrivalen haben zuletzt durch 5:9-Heimniederlagen einen empfindlichen Rückschlag im Aufstiegsrennen hinnehmen müssen. Unter diesen Vorzeichen erhält das spannende Derby besondere Brisanz, denn wer sich zwei weitere Minuspunkte einhandelt, muss vorerst mit einem Platz im Mittelfeld vorlieb nehmen. Bei den Frintropern ersetzt Andreas Görtz den fehlenden Stefan Paus, während der TTVA darauf hofft, Cederik Kaufmann wieder dabei zu haben.
Germania Wuppertal - MTG Horst (Sa. 17.30). Der unnötige Punktverlust im Verfolgerduell gegen Hagen hat den Sprung der Horster auf Rang zwei verhindert. Zumal die Wuppertaler zuletzt mit einem 9:4-Sieg über die hoch gehandelte Drittvertretung von Union Velbert aufhorchen ließen, erwartet die Burgmer-Sechs auch diesmal keine leichte Aufgabe. Bei der MTG wartet man vor allem darauf, dass bei Rückkehrer Nils Schwinning endlich der Knoten platzt und er die Leistungen wie vor seinem Wechsel nach Frankfurt abrufen kann.

Herren-Landesliga
DJK Franz-Sales-Haus - TV Kupferdreh (Sa. 18.30, Sportzentrum Ruhr).
Das FSH-Team hat im Kopf-an-Kopf-Rennen zusammen mit dem VfL Winz-Baak bereits sechs Punkte Vorsprung gegenüber dem Verfolgerfeld, das sich keine Hoffnungen mehr machen kann, noch in den Titelkampf eingreifen zu können. Der abstiegsbedrohte TVK ist in dem Lokalspiel krasser Außenseiter.
SG Schönebeck - TTC Werden (Sa. 18.30, Eichendorffschule). Mit den zuletzt gebotenen Leistungen fällt es schwer, den Schönebeckern die Chance auf einen eigentlich dringend benötigten Punktgewinn einzuräumen.
MTG Horst II - Adler Union Frintrop III (Sa. 18.30, TH Lindkenshofer Weg). Im dritten Derby des Wochenendes kann die MTG-Reserve den schwachen Saisonstart endgültig vergessen machen und das Konto erstmals wieder ausgleichen.
Adler Union Frintrop II – Preußen Elfringhausen (10, TH Frintroper Wasserturm). Die Frintroper werden sicherlich keine große Mühe haben, das noch gänzlich erfolglose Schlusslicht mit einer deutlichen Niederlage auf die Heimreise zu schicken.

NRW-Liga Damen
SV Spexard – SG Steele (Sa. 13.30); SV Bergheim - SG Steele (Sa. 18.30).
Mit zwei Spielen an einem Tag müssen die bisher enttäuschenden Steeler Damen ein anstrengendes Programm absolvieren. Die besten Aussichten, den ersten Saisonsieg einzufahren, bieten sich in der Nachholbegegnung beim SV Spexard, während in Bergheim die Trauben um einiges höher hängen. Wichtig wird aber vor allem sein, in welcher Besetzung die Schwarz-Gelben die Reise antreten können. Wenn der kleine Kader von fünf Spielerinnen nicht zur Verfügung steht und wieder Ersatz gestellt werden muss, ist die Gefahr groß, mit leeren Händen zurückzukehren.

Damen-Verbandsliga
Viktoria Bochum - DSJ Stoppenberg (10).
Das DSJ-Quartett hat an der Tabellenführung richtig Gefallen gefunden. Damit diese mit der Hoffnung auf die Halbzeitmeisterschaft weiter fortbesteht, muss aber auch die bisher höchste Hürde in Bochum genommen werden.
Union Mülheim - DJK Franz-Sales-Haus (Sa. 18.30). Das Szenario ist nicht auszuschließen: Wenn FSH in Mülheim gewinnt und gleichzeitig Spitzenreiter Stoppenberg verliert, wäre bei Punktgleichheit das Rennen um Rang eins wieder völlig offen.
TV Kupferdreh – TTC Wuppertal II (Sa. 18.30, Jugendhalle Hinsbecker Berg). Den TVK-Damen sind die personellen Probleme inzwischen über den Kopf gewachsen. Eine Niederlagen –Serie und der letzte Platz sind die Folge. Nur ein Sieg über den ebenfalls bedrohten Tabellennachbarn könnte helfen.

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