Triathlon

Jan Seewald qualifiziert sich für Ironman-WM auf Hawaii

Jan Seewald hat sich für die Ironman-WM auf Hawaii qualifiziert.

Jan Seewald hat sich für die Ironman-WM auf Hawaii qualifiziert.

Foto: TRC

Essen.  Essener Triathlet Jan Seewald wird nach 2017 erneut bei der Ironman-WM starten. TRC behauptet sich international in Frankfurt und Klagenfurt.

Die Triathleten des TRC Essen 84 haben sich bei der Ironman-EM in Frankfurt (3,86 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen) und beim Ironman Austria in Klagenfurt eindrucksvoll in Szene gesetzt. In Österreich konnten sich Jan Seewald sowie Markus Kriege für die Weltmeisterschaften auf Hawaii (12. Oktober) qualifizieren, Kriege wird aber aus beruflichen Gründen dort nicht antreten. In der Vereinswertung kamen die Essener in Österreich auf den zweiten Platz, was dokumentiert, dass der TRC auch international zu einem der stärksten Triathlonvereine zählt.

Zum zweiten Mal nach 2017 für WM qualifiziert

In Klagenfurt am Wörthersee starteten Stefanie Schillings, Katarina und Jan Seewald, Markus Kriege, Najib Nassar und Stephan Berg. War es noch am Tag vor dem Rennen sehr heiß, kühlte es sich in der Nacht merklich ab. Das Wasser war jedoch so warm, dass es ein sogenanntes Neoprenverbot gab. Während des Wettkampfes kühlte es sich durch ein Gewitter weiter ab, das Rennen stand allerdings zwischenzeitlich wegen Blitzschlaggefahr und Starkregen kurz vor dem Abbruch.

Die TRC-Athleten ließen sich davon nicht beirren. Der schnellste Essener war Jan Seewald in starken 9:08:34 Stunden. Er landete auf dem 24. Platz (4. in der Altersklasse), womit er sich nach 2017 zum zweiten Mal direkt für Hawaii qualifiziert hat. Markus Kriege kam mit einer Endzeit von 9:35:51 Stunden auf Rang 73 und wurde ebenfalls Vierter in seiner AK. Auch er wäre für Hawaii qualifiziert, kann jedoch aus beruflichen Gründen dort nicht starten. Es wäre seine siebte Teilnahme gewesen.

Katarina Seewald beeindruckt bei Debüt auf der Langdistanz

Najib Nassar und Katarina Seewald machten ebenfalls ein tolles Rennen. Katarina Seewald gab Ihr Debüt über die Langdistanz und erreichte in 10:35:23 Stunden einen phänomenalen 24. Platz bei den Frauen (5. AK). Najib Nassar erreichte nach einem Sturz mit dem Rad etwas lädiert in 10:56:27 Stunden an und lief gemeinsam mit Katarina Seewald, die er unterwegs motiviert und mitgezogen hatte, über die Ziellinie.

Jan Seewald und dessen Frau Katarina haben erst im Oktober 2018 geheiratet und werden nun gemeinsam ihren ersten Hochzeitstag auf Hawaii feiern.

Stefanie Schillings und Langstrecken-Debütant Stephan Berg bekamen körperlichen Probleme und erwischten einen schwarzen Tag. Sie finishten mit einer immer noch beachtlichen Leistung in knapp über zwölf Stunden, was den TRC in der Vereinswertung Rang zwei bescherte.

Isabelle Hüsken verpasst in Frankfurt knapp die WM-Qualifikation

In Frankfurt starteten Svenja Bock, Isabelle Hüsken und Matt Krahl. Aufgrund der tropischen Temperaturen gab es dort ebenfalls ein Neoprenverbot für den Langener Waldsee. Die Veranstalter hatten auch die Laufstrecke leicht verändert, um etwas mehr Schatten zu bieten. „In der zweiten Radrunde fühlte sich der Fahrtwind dann nur noch an als hätte man einen heißen Fön vor dem Gesicht“, schilderten die TRC-Athleten.

Isabelle Hüsken zeigte ein eindrucksvolles Debüt auf der Langdistanz. In 11:06:58 Stunde wurde sie Vize-Europameisterin in der AK 25 und belegte Platz 19 im Gesamtfeld der Frauen, womit sie das Ticket für die Ironman-WM auf Hawaii nur knapp verpasste. Nur die Erstplatzierte ihrer Altersklasse ist dabei.

Starke Laufleistung von Matt Krahl

Svenja Bock hatte mit Übelkeit zu kämpfen und kam nach 13:37:07 Stunden ins Ziel (AK 27/gesamt 147). Matt Krahl lief den Marathon trotz Hitze in 3:32:53 Stunden und lag mit dieser Laufzeit unter den Top-100 (91.) der über 2000 Finisher. Mit 10:59:04 Stunden sicherte er sich den 68. Platz seiner Altersklasse (gesamt 344).

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