Judo Oberliga

JKG Essen will Tabellenplatz auf eigener Matte festigen

Pascal Wasin ist wieder fit und steht der JKG zumindest für einen Kampf zur Verfügung.

Pascal Wasin ist wieder fit und steht der JKG zumindest für einen Kampf zur Verfügung.

Foto: Michael Gohl

Essen.   Judo-Oberligist JKG Essen empfängt Samstag den Zweiten Ibbenbüren und Aufsteiger Siegerland. Gastgeber ist bescheiden, aber zuversichtlich.

Heimvorteil für die Judokampfgemeinschaft Essen. Auf eigener Matte bietet sich den Essenern an diesem Samstag (ab 16 Uhr, Gustav-Hicking-/Engelbertstraße) eine gute Gelegenheit, dem Saisonziel ein Stück näher zu kommen. Einen gesicherten Platz im Tabellenmittelfeld ohne Stress und Abstiegsangst, das haben sie sich vorgenommen. Und bislang läuft auch alles nach Plan, mit dem ausgeglichenen Konto (4:4) ist das Team von Trainer Phil Mering nach zwei Kampftagen im Soll.

Ein Sieg und eine Niederlage wären unterm Strich okay

Das soll auch am Ende des dritten Kampftages so sein. Die JKG empfängt den Tabellenzweiten JG Ibbenbüren und den abstiegsbedrohten JV Siegerland. „2:2 Punkte wären für uns okay“, findet der JKG-Vorsitzende Ralf Drechsler. Die Bescheidenheit hat ihren Grund, denn beim Judo kann schnell mal etwas schiefgehen. „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen“, weiß Drechsler. Leistungsträger können kurzfristig ausfallen, wie es die JKG bei den zwei Niederlagen am vorherigen Kampftag erleben musste, und bei der Aufstellung könne man sich auch schnell mal verzocken.

Erster Gegner Ibbenbüren hat Aufstiegsambitionen

Der erste Gegner Ibbenbüren hat durchaus Ambitionen, in die NRW-Liga aufzusteigen. Die Gäste haben zwar erst einmal verloren, aber die starken Gegner wie Delbrück und Spitzenreiter Leverkusen auch noch vor der Brust. In der Vorsaison siegt die JKG in Ibbenbüren mit 4:3.

Aufsteiger Siegerland gilt als physisch stark

Aufsteiger Siegerland wiederum schätzt Drechsler technisch nicht so hoch ein, aber Stärken haben die Siegerländer in Kraft und Physis. Allerdings sollte der Gastgeber auch in dieser Hinsicht dagegenhalten können, denn ihre „schweren“ Jungs wie Christian Ernst, Pascal Wasin oder Helge Brock sind diesmal auch wieder dabei.

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