Skaterhockey

Rockets wollen sich im Topspiel gegen Krefeld rehabilitieren

Sebastian Bürgers (l.) trifft mit den Rockets auf den nächsten schweren Gegner.

Sebastian Bürgers (l.) trifft mit den Rockets auf den nächsten schweren Gegner.

Foto: Michael Gohl

Essen.Es folgt das nächste Topspiel für den SHC Rockets Essen: Nach der 2:11-Niederlage am vergangenen Spieltag gegen den Titelverteidiger Crash Eagles Kaarst reist an diesem Freitag (20 Uhr, Raumerstraße) in Tabellenführer Crefelder SC zum nächsten Kracher-Spiel in der Skaterhockey-Bundesliga an. .„Das wird ein super schweres Spiel“, ahnt Thomas Böttcher, Vorsitzender der Rockets. „Aber für uns ist es auch eine Chance zur Wiedergutmachung.“

Wiedergutmachung für eine mehr als dürftige Leistung gegen Kaarst. Anfang der Woche saß der Stachel der Heimpleite noch tief bei den Essenern, weshalb die Mannschaft sich gemeinsam mit Trainer Frank Petrozza und Thomas Böttcher zusammensetzte, um die Fehler aufzuarbeiten und sich voll und ganz auf die nächste Aufgabe zu fokussieren.

Die Gäste aus Krefeld sind wie Kaarst ein Hochkaräter

Die Gäste sind erneut ein absoluter Hochkaräter. Nicht umsonst steht der SC derzeit mit 41 Zählern an der Spitze der Tabelle. Die drittplatzierten Essener haben 39 Punkte, aber auch ein Spiel weniger als der Klassenprimus auf dem Konto. Krefeld hat aktuell einen Lauf und konnte aus den vergangenen fünf Spielen einen Dreier mitnehmen.

Mit einem Heimsieg könnte der SHC sich also vorläufig die Krone wieder aufsetzen, da die Crash Eagles Kaarst (Platz zwei) an diesem Wochenende spielfrei haben. Thomas Böttcher weiß um die Wichtigkeit eines Erfolgs: „Unser Ziel ist es nach wie vor, einem der ersten beiden Plätze zu belegen. Mit einem Sieg haben wir es auch noch selbst in der Hand. Ansonsten würde es sehr, sehr schwer für uns, das Saisonziel zu erreichen.“ Ein solche Platzierung würde den Rockets das Heimrecht in den Playoffs sichern und damit einen entscheidenden Vorteil.

Im Hinspiel taten sich die Essener schwer und unterlagen

Dass sich die Raketen gegen Krefeld schwer tun, hat sich auch im Hinspiel gezeigt, was die Essener mit 3:7 verloren. Für das Rückspiel muss der SHC nach wie vor auf Langzeitverletzten Joachim Könning und nun auch auf Stefan Dreyer sowie Topscorer Fabian Lenz verzichten. „Wir sind trotzdem gut und breit aufgestellt“, weiß Böttcher, mahnt aber auch: „Krefeld hat eine super starke und eingespielte Mannschaft.“

Im zweiten Bundesliga-Kracher wollen die Rockets zeigen, dass sie ein Top-Team sind und es besser machen als gegen Kaarst. „Die Mannschaft ist fokussiert. Wir hauen alles raus“, verspricht Böttcher.

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