Schonnebeck bleibt oben dran

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SV Schonnebeck -
TuRu Düsseldorf 3:1 (0:1)

Schonnebeck: Bley – Bloch, von der Gathen, Dluhosch – Barrera, Barra, Ketsatis, Rami (83. Cinar), Patelschik (56. Akkus) – Öz, Schlomm (56. Reimann).
Tore: 0:1 Imeri (2.), 1:1 Rami (60.), 2:1 von der Gathen (68.), 3:1 Öz (90.). Bes. Vork.: Rote Karte gegen Turu (79., wegen einer Tätlichkeit).
Schiedsrichter: Benjamin Keck.
Zuschauer: 120.

Die SV Schonnebeck bleibt auch nach der kurzen Pause in der Erfolgsspur: Gegen TuRu Düsseldorf feierte der Aufsteiger einen aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit verdienten 3:1-Erfolg.

Vielleicht lag es eben an dem spielfreien Wochenende, dass die Schonnebecker nur schwer in die Partie kamen und schon zurück lagen, ohne in der gegnerischen Hälfte aufgetaucht zu sein. In diesen ersten drei Minuten war die SVS weit weg gewesen vom Gegner und hatte nur mit Mühe zu einer Ecke klären können. Weil bei genau der auch noch die Zuteilung nicht stimmte, durften die Essener früh einem Rückstand hinterherlaufen.

Aber das taten sie – auch wenn sie sich schwer taten. „Insgesamt haben wir in der ersten Halbzeit nicht gut gegen den Ball gearbeitet, hatten zu viele Ballverluste“, monierte Trainer Dirk Tönnies zurecht, der in der Pause allerdings die richtigen Worte finden und – nach einer Stunde Spielzeit mit der Umstellung von einer Dreier- auf eine Viererkette (und den Hereinnahmen von Reimann und Akkus) – auch die richtigen Maßnahmen ergreifen sollte: Schonnebeck überzeugte mit Galligkeit und besserem Fußball. Die Tore fielen fast zwangsläufig, „wir hätten mehr Tore schießen müssen“, so Tönnies, der aber den Erfolg seinem Team allein zuschreiben wollte: „Da geht es nicht um Auswechslungen oder Taktik, die Jungs haben das geregelt, wieder das richtige Gesicht gezeigt. Unser Gesicht.“
ETB – TSV Meerbusch 2:2 (0:0).
Es war ein Spiel zum Vergessen für den ETB. Offensiv lief wenig zusammen, Fabio la Monica musste früh mit einer Schulterverletzung ausgewechselt werden, und dann kassierte der ETB auch noch in 89. Minute den 2:2-Ausgleich. Da überraschte es doch, dass Toni Molina vollkommen gelöst zu Protokoll gab: „Ich bin zufrieden.“

Wobei der ETB-Trainer diese Zufriedenheit näher erläuterte: „Meine Mannschaft hat gemerkt, dass spielerisch nichts zusammenläuft und hat sich gesagt: ‘Dann lösen wir es eben kämpferisch.’ Das zu sehen, war für mich ganz wichtig.“ Molina brachte damit die Charakteristik des Spiels auf den Punkt. Der ETB versuchte offensiv viel, wurde aber nie gefährlich, weil er zu statisch und ungenau spielte. Meerbusch wirkte gefährlicher, belohnte sich aber just in der Phase, als der ETB in den Kampfmodus wechselte und das Spiel in den Griff zu bekommen schien.

Doch Kevin Dausers kuriosen Billardtreffer zum 0:1 aus spitzem Winkel (68.) konterte der ETB durch einen Kopfball von Chamdin Said zum 1:1 (77.) und ein Freistoßgeschoss von Christopher Zeh aus 30 Metern zum 2:1 (82.). Dass Aleksandar Pranjes eine harmlose Flanke aus dem Halbfeld zum 2:2 verwandelte, störte Molinas zwar – aber eben nicht nachhaltig.

ETB: Ritz – Nguanguata, Müller, Siepmann, Zeh – Witt (89. Stahl), Vennemann – la Monica (43. Kostikidis), Ari, Machtemes – Said.
Tore: 0:1 Dauser (68.), 1:1 Said (77.), 2:1 Zeh (82.), 2:2 Pranjes (89.).

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