Handball

SG Essen-Überruhr erwartet hochmotivierten Gast aus Frechen

Die Handballerinnen der SG Überruhr benötigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Die Handballerinnen der SG Überruhr benötigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Foto: Michael Gohl

Essen.  Regionalliga-Handballerinnen aus Essen-Überruhr möchten sich etwas aus der Gefahrenzone absetzen. Tusem II benötigt mehr Konstanz.

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In der Handball-Regionalliga benötigen die Frauen der SG Überruhr Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Tusem II wiederum möchte sich weiterhin nach oben orientieren.

Regionalliga Frauen

SG Überruhr - HSV Frechen (Sa., 17.30, Klapperstraße). Es ist ein wichtige Spiel im Kampf um den Klassenerhalt. Frechen ist mit nur einem Sieg auf dem Konto Tabellenletzter. Das Team aus dem Rhein-Erft-Kreis kassierte aber auch oft nur knappe Niederlagen. Warnung genug also für die SGÜ-Trainerin Sonja Fischer, deren Team nur drei Zähler mehr aufweist: „Wir werden auf eine Mannschaft treffen, die in jedem Spiel alles in die Waagschale werfen muss. Wir haben uns aber in dieser Woche intensiv auf diesen vermutlich hochmotivierten Gegner vorbereitet.“

Die SGÜ trifft nun auf zwei Teams mit bislang „nur“ zwei Punkten (Frechen und Haan). „Unser Ziel sind vier Punkte zu holen, um uns etwas von unten abzusetzen“, sagt Fischer. „Spielerisch und mental sind wir dazu in der Lage. Das haben wir nach der Niederlage in Tönis und anschließend im Pokal gegen Düsseldorf bewiesen.“ Die Gastgeberinnen hoffen auf den Einsatz von Amelie Polutta. Hanna Schmidt (Urlaub) steht nicht zur Verfügung.

Regionalliga Männer

TV Jahn Köln-Wahn - Tusem II (Sa., 18.30 Uhr). Nach dem hauchdünnen 30:29-Erfolg gegen Schlusslicht HSG Sauerland will Trainer Nelson Weisz unbedingt nachlegen: „Wir müssen versuchen, uns in der Tabelle weiter nach oben zu orientieren. Dazu brauchen wir aber mehr Konstanz. Es reicht nicht, 35 Minuten lang guten Handball zu spielen, klar zu führen, um in der Schlussphase dann doch um den Sieg zu bangen.“ Eine gute Leistung, so Weisz, müsse man schon über einen Zeitraum von 45 bis 50 Minuten halten.

In Köln wird es erneut nicht einfach für die Essener. Das Team des ehemaligen Kieler Bundesliga-Profis Olaf Mast liegt auf Platz elf und könnte im Erfolgsfall zum Tusem aufschließen. Wichtig wird sein, dass die Abwehr der Gäste den athletischen Rückraum des Gegners in den Griff bekommt.

Vom Liga-Konkurrenten Weiden wechselt vor einem Jahr der wurf- und sprungstarke Andrew Akintunde zum Mittelrhein. Aber auch der neue Linkshänder Mattis Pestinger (TSV Bayer Dormagen II) ist durchaus torgefährlich.

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