Skaterhockey

Wohnbau Rockets Essen starten gegen Krefeld ins Halbfinale

Sebastian Schneider von den Rockets ist mit der Nationalmannschaft Vize-Europameister geworden.

Sebastian Schneider von den Rockets ist mit der Nationalmannschaft Vize-Europameister geworden.

Foto: Michael Gohl

Essen.  Essener Skaterhockey-Bundesligist SHC Wohnbau Rockets empfängt am Samstag in den Play-offs den Crefelder SC. Die Gäste besitzen starke Offensive.

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Der Kampf um die Deutsche Meisterschaft geht für den Skaterhockey-Bundesligisten SHC Rockets Essen in die nächste Runde: Am kommenden Samstag (18 Uhr, Wohnbau Hockey Arena, Raumerstraße) findet das erste Play-off-Halbfinalspiel gegen den Crefelder SC statt.

Eine dreiwöchige Pause hatten die Rockets nach dem erfolgreichen Viertelfinale gegen Iserlohn zu überbrücken. Zum einen waren die Essener in der Serie Best-of-Three nach zwei Spielen durch, zum anderen fand am vergangenen Wochenende die Europameisterschaft in Kopenhagen statt. Den Essenern kam diese Pause nicht unbedingt gelegen, wie der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher sagt: „Das ist natürlich suboptimal, aber letztendlich haben alle Mannschaften damit zu kämpfen. Die Jungs haben aber in dieser Zeit super trainiert und sind hochmotiviert.“

Böttcher hat eine hohe Meinung von den Gästen

Dass die Krefelder in der Liga keine Laufkundschaft sind, ist sowieso klar. „Für mich ist das von den vier verbliebenen Mannschaften die stärkste“, findet Böttcher und lobte die „guten Stürmer“ des Gegners. Und aufgrund dieser starken Offensive wird es für den SHC vor allem darum gehen, in der Abwehr stabil zu stehen. „Das wird besonders wichtig sein“, sagt Böttcher, „gegen Iserlohn hat das jedenfalls schon gut funktioniert.“

Für zusätzliche Stabilität in der Essener Hintermannschaft soll auch Goalie Marvin Frenzel sorgen, der wieder zwischen den Pfosten stehen wird. Ansonsten kann SHC-Trainer Frank Petrozza personell nahezu aus dem Vollen schöpfen. Einzig Dominic Doden, der zuletzt sehr gut getroffen hatte, fällt aus – vielleicht sogar bis zum Ende der Saison. Die vorläufige Diagnose vor dem geplanten MRT: Leistenbruch. Für ihn rückt Lars Wegener, Topstürmer der Zweitliga-Mannschaft, nach. Der Ausfall von Doden schmerzt sicherlich, zumal der Stürmer zuletzt im Viertelfinale gegen die Samurai Iserlohn mit sieben Toren geglänzt hatte.

Anspruch der Rockets ist die Finalteilnahme

Wohin es für die Essener Raketen in dieser Saison noch gehen soll, ist kein Geheimnis: nach ganz oben. „Wir wollen ins Finale. Das ist unser Anspruch“, stellt Thomas Böttcher fest, mahnte aber auch an, dass es kein leichter Weg wird: „Es sind nur noch die etablierten Teams der Liga übrig.“

Um das zweite Finalticket kämpfen der amtierende Deutsche Meister Crash Eagles Kaarst und die HC Köln-West Rheinos. Dass der SHC gegen Krefeld zunächst das Heimrecht hat, sei vielleicht ein kleiner Vorteil, findet Thomas Böttcher: „Wir hoffen auf unseren Heimvorteil. Ich bin mir aber sicher, dass es eine sehr, sehr ausgeglichene und spannende Partie wird.“

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