Fußball Kreisliga A

Blau-Weiß Gelsenkirchen geht mit hohen Erwartungen in Saison

Tuncay Günaydin (li.) spielt in der neuen Saison für Blau-Weiß Gelsenkirchen. Zuvor kickte er für die SG Eintracht Gelsenkirchen. FUNKE Foto Services / Klaus Pollkläsener

Tuncay Günaydin (li.) spielt in der neuen Saison für Blau-Weiß Gelsenkirchen. Zuvor kickte er für die SG Eintracht Gelsenkirchen. FUNKE Foto Services / Klaus Pollkläsener

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen.  Nach Platz sieben in der Vorsaison hat sich Blau-Weiß Gelsenkirchen personell verstärkt. Entsprechend soll der nächste Schritt gemacht werden.

Hinter Fußball-A-Kreisligist DJK Blau-Weiss Gelsenkirchen liegt eine entspannte Saison. Die Schürenkamp-Kicker belegten in der Staffel zwei den siebten Platz, punktgleich mit den anfangs stärker eingeschätzten Rivalen DJK TuS Rotthausen und SV Hessler 06. Nichts Besonderes? Doch, denn die DJK war in jüngerer Vergangenheit deutlich stürmischere Zeiten gewohnt.

Tuncay Günaydin hat schon Profierfahrung gesammelt

In der Saison 2016/17 sicherte sie sich mit fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz spät den Klassenerhalt, ein Jahr später verließ sie erst am letzten Spieltag den Abstiegsplatz. In der anstehenden Spielzeit wollen die Blau-Weißen nun erneut oben mitmischen. Entsprechend stellten sie sie auch personell noch etwas besser auf.

Von Meister SG Eintracht 07/12 kommen Stürmer Sahin Dogan (die WAZ berichtete) und Mittelfeldspieler Tuncay Günaydin, der einst in der Türkei Profierfahrung sammelte, an den Schürenkamp. Darüber hinaus verstärken Nicola Lucia, Mehdi Nighaoui (beide zuletzt ETuS Bismarck), Youssuf Kaabe (Hasretspor Bochum) und Elyesa Suyer (Firtinaspor) das Team. Durch die Abgänge von Andreas Meißner und Kevin Woytitzki, die es jeweils zum C-Ligisten VfB Gelsenkirchen zieht, hat Trainer Michael Steinhüser aktuell einen 24-Mann-starken Kader, der allerdings in der fünfwöchigen Vorbereitung noch etwas ausgedünnt werden soll.

Trainer Steinhüser schwärmt von seinem Kader

Während Steinhüser vom „besten Kader, den ich je hatte“ spricht, beschreibt Co-Trainer Peter Seikowski die Zielsetzung für die kommende Saison wie folgt: „Die vergangene Saison war sehr gut, nun haben wir aber nochmals an Qualität zugelegt. Daher wollen wir auch unser System ändern, vom Konter- hin zum Ballbesitzspiel. Wir wollen den positiven Trend bestätigen und weiter die Großen ärgern.“

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