Luftgewehr Bundesliga

BSV Buer-Bülse hat jetzt die Nummer eins der Welt im Team

Wieder für den BSV Buer-Bülse in der Luftgewehr-Bundesliga am Start: Istvan Peni, ungarische Nummer eins der Weltrangliste.

Foto: Thomas Gödde

Wieder für den BSV Buer-Bülse in der Luftgewehr-Bundesliga am Start: Istvan Peni, ungarische Nummer eins der Weltrangliste. Foto: Thomas Gödde

Buer.   Der Ungar Istvan Peni ist jetzt die Nummer eins der Weltrangliste. Am Wochenende tritt er mit dem BSV Buer-Bülse in der Luftgewehr-Bundesliga an.

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Am vergangenen Wochenende musste der BSV Buer-Bülse in der Luftgewehr-Bundesliga auf seine Nummer eins verzichten: Der Ungar Istvan Peni war beim Weltcup-Finale in Indien und räumte dort ab. Er kehrte als Nummer eins der Weltrangliste zurück und wird sofort wieder für den BSV Buer-Bülse antreten: Am Samstag (19 Uhr) und Sonntag (10 Uhr) schießt die Mannschaft im Harz in Bad Grunden erst gegen die SSG Kevelaer, dann wartet der amtierende Meister St. Hubertus Elsen auf den Spitzenreiter.

Durch die Rückkehr von Istvan Peni muss Gernot Rumpler seinen Platz im Bundesliga-Team wieder räumen, da nur ein Ausländer pro Mannschaft antreten darf. Der Österreicher hatte als Peni-Vertreter zuletzt zweimal gepunktet. Dennoch hat er jetzt frei und bleibt in Österreich. „Das war alles lange vorher so abgesprochen“, sagt Trainer Frank Pawelke zum Wechsel an die Spitzenposition. „Istvan Peni wird demnächst wieder international unterwegs sein“, so der Coach weiter. „Dafür stellen wir ihn selbstverständlich frei, und dann kehrt Gernot Rumpler wieder ins Team zurück.“

Momentan ist Frank Pawelke aber erstmal glücklich darüber, die Nummer eins der Weltrangliste in seiner Mannschaft zu haben. „Welcher Trainer wäre das nicht“, fragt er und erwartet erst gar keine Antwort. Das Ärgernis dabei: Der BSV Buer-Bülse kann seinen Weltranglisten-Ersten in dieser Saison nicht mehr dem eigenen Publikum präsentieren. Jeder Bundesligist richtet pro Saison nur einen Heim-Wettkampf aus, und den hat der BSV bereits am ersten Saison-Wochenende absolviert.

Wobei das durchaus vom Verein so geplant war. Denn: „Jede Mannschaft kann bei der Liga ihre Terminwünsche anmelden“, erläutert Frank Pawelke das System. „Wir haben uns bewusst direkt für das erste Wochenende entschieden, damit unsere Fans sofort zu Beginn der Saison unsere neue Mannschaft kennen lernen und sich damit identifizieren können.“

Dass Istvan Peni dann international derart abräumen würde, konnte niemand vorher ahnen. Daher dürfte es in der kommenden Saison anders laufen. „Wir denken darüber nach, uns dann für ein Wochenende mitten in der Saison als Ausrichter zu bewerben“, so Frank Pawelke. Aber das hat Zeit, zunächst warten Kevelaer und Elsen. „Ich hoffe, wir sind auch danach am Montag noch Spitzenreiter“, so der Coach.

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