Schalke

 Die Schalker schauen nicht nur auf Youssoufa Moukoko 

Dortmunds Super-Talent: Youssoufa Moukoko. Der 14-Jährige hat in der A-Junioren-Bundesliga schon 15 Saisontore auf seinem Konto.

Dortmunds Super-Talent: Youssoufa Moukoko. Der 14-Jährige hat in der A-Junioren-Bundesliga schon 15 Saisontore auf seinem Konto.

Foto: Thorsten Tillmann

Gelsenkirchen.  „Der BVB ist auch sonst in der Offensive herausragend besetzt“, sagt Schalkes U-19-Trainer Norbert Elgert vor dem Revierderby in Dortmund.

Schon 15-mal hat der 14-jährige Youssoufa Moukoko für die U-19-Fußballer von Borussia Dortmund in dieser Saison in der A-Junioren-Bundesliga getroffen, also siebenmal mehr als die gesamte Mannschaft des FC Schalke 04. „Der ist richtig, richtig gut. So eine Torquote permanent kann kein Zufall sein“, sagt auch Norbert Elgert vor dem Revierderby am Sonntag (11 Uhr) im BVB-Fußballpark Hohenbuschei an der Adi-Preißler-Allee 9. „Aber“, betont der Schalker Trainer dann auch gleich, „wir werden uns nicht ausschließlich auf Youssoufa Moukoko fokussieren, weil der BVB auch sonst in der Offensive herausragend besetzt ist.“

Diese Dortmunder, die auf Platz vier einen Rang und vier Punkte besser platziert sind als die königsblauen U-19-Kicker, dürfen sich sicher sein, dass sie auf eine bestens vorbereitete Mannschaft aus Gelsenkirchen treffen werden. „Wir kennen den BVB genauso, wie der BVB uns kennt“, sagt Norbert Elgert. Er weiß auch, dass ein Sieg für das Tabellenbild sehr gut wäre. „Wir haben uns herangearbeitet, aber das kann auch ganz schnell wieder in die andere Richtung gehen“, sagt der 62-jährige Fußball-Lehrer, dem die Tendenz wichtig ist – unabhängig vom Resultat in Dortmund. „Es steht außer Frage, dass wir möglichst viel mitnehmen wollen“, sagt er. „Aber in diesem Derby kann alles passieren.“

DFB-Pokal: Das Viertelfinale wird am 22. Oktober ausgelost

Die vergangenen zwei Wochen nach dem 3:0-Sieg im Achtelfinale des DFB-Pokals der Junioren beim FC Ingolstadt – das Viertelfinale wird am Dienstag (22. Oktober) ab 14 Uhr ausgelost – haben die Schalker gut genutzt. „Das war in dreierlei Hinsicht sehr positiv“, sagt Norbert Elgert. Es gab einen 4:1-Erfolg gegen den niederrheinischen Männer-Oberligisten SC Velbert, „wir haben weiter hart an uns gearbeitet und das vergangene Wochenende freigegeben, um mal durchzuschnaufen“, sagt er. „Es geht ja jetzt bis zum 15. Dezember durch.“

Zunächst aber wartet nun am Sonntagvormittag dieses Revierderby auf die Schalker U-19-Fußballer, diese doch besondere Partie. Oder? „Jein“, antwortet Norbert Elgert. „Ja, weil jedes Spiel ein besonderes ist, also auch das nächste. Nein, weil in diesem Derby zwar eine riesengroße Rivalität herrscht, aber auch nicht mehr und nicht weniger.“

Tjark Scheller ist nach seiner Magen-Darm-Grippe wieder fit

Gut für die Schalker ist, dass sie vor dieser Partie bei der Mannschaft des Gelsenkirchener Trainers Michael Skibbe kaum Personalsorgen haben. Zum einen sind Torwart Felix Wienand, Franck Tehe, Tim Janke, Topaz Kronmüller und Stanislav Fehler alle gesund vom U-18-Länderpokal zurückgekehrt, zum anderen ist Tjark Scheller nach seiner langwierigen Magen-Darm-Grippe wieder fit. Ob der 17-Jährige auch zum Kader gehören wird, will Norbert Elgert nach dem Abschlusstraining am Samstag entscheiden. „Von Anfang an wird er eher nicht spielen“, sagt der Schalker Trainer. Ganz sicher fehlen wird Brooklyn Ezeh, der seit einem Pressschlag aus dem Spiel gegen Velbert wieder an seiner alten Sprunggelenk-Verletzung laboriert. „Es ist nicht so schlimm, aber es dauert die eine oder andere Woche“, erklärt Norbert Elgert. „Das ist sehr schade für ihn.“

Und so wird Brooklyn Ezeh auch keine Möglichkeit bekommen, auf Dortmunds Sturm-Juwel Youssoufa Moukoko aufzupassen, auf diesen 14-Jährigen, der B-Junioren-Jungjahrgang ist. „Das ist schon bemerkenswert“, sagt Norbert Elgert anerkennend, und dann schmunzelt er. „Ich persönlich habe auch schon als B-Junioren-Jungjahrgang bei den A-Junioren gespielt“, erzählt er. „Aber nicht beim BVB oder Schalke.“ Sondern? „Bei Westfalia Westerkappeln, meinem Stammverein.“

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