Schalke

Effenberg über Schalke: Schlechteste, was Liga zu bieten hat

Stefan Effenberg geht mit dem FC Schalke 04 hart ins Gericht. „Das ist über weite Strecken das Schlechteste, was die Liga zu bieten hat“, schreibt er in seiner Kolumne beim Nachrichten-Portal t-online.de.

Stefan Effenberg geht mit dem FC Schalke 04 hart ins Gericht. „Das ist über weite Strecken das Schlechteste, was die Liga zu bieten hat“, schreibt er in seiner Kolumne beim Nachrichten-Portal t-online.de.

Foto: Federico Gambarini/dpa

Gelsenkirchen.   „Die Schalker haben sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Dafür müssten sie jeden Tag dem Fußballgott danken“, sagt Stefan Effenberg.

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Das sind sehr klare Worte: Stefan Effenberg, der ehemalige Bundesliga-Profi und 35-malige Nationalspieler, geht in seiner Kolumne beim Nachrichten-Portal t-online.de mit dem FC Schalke 04 hart ins Gericht. „Es hat wenig bis gar nichts mit Fußball zu tun, was Schalke aktuell anbietet“, schreibt der 50-Jährige. „Das ist über weite Strecken das Schlechteste, was die Liga zu bieten hat.“

Dennoch geht Stefan Effenberg, der den deutschen Fans einst bei der Weltmeisterschaft 1994 in den USA nach dem Gruppenspiel gegen Südkorea in Dallas den Stinkefinger gezeigt hat, davon aus, dass die Königsblauen trotz aller Turbulenzen nach den Trennungen von Manager Christian Heidel und Trainer Domenico Tedesco mit Huub Stevens den Klassenerhalt schaffen werden.

Schalke liegt sechs Punkte vor dem VfB Stuttgart

„Die Schalker haben sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Dafür müssten sie jeden Tag dem Fußballgott danken“, schreibt Stefan Effenberg, der dreimal Deutscher Meister sowie 2001 Champions-League- und Weltpokal-Sieger mit dem FC Bayern München war. „Der Vorsprung müsste im Normalfall zum Klassenerhalt reichen.“

Aktuell liegt die Mannschaft von Trainer Huub Stevens fünf Spieltage vor dem Saisonende als Tabellen-15. sechs Zähler vor dem VfB Stuttgart sowie neun vor dem 1. FC Nürnberg und 13 vorm Schlusslicht Hannover 96.

Die TSG 1899 Hoffenheim kommt am Samstag

Allerdings verrät der Blick auf das Restprogramm, dass die Schalker Bundesliga-Fußballer durchaus noch schwierige Aufgaben vor der Brust haben.

Drei Heimspiele gegen die TSG 1899 Hoffenheim, die sich bei einem Fünf-Punkte-Rückstand auf den Tabellenvierten Eintracht Frankfurt noch Hoffnungen auf die Champions League macht (Samstag, 20.30 Uhr), sowie die Abstiegskonkurrenten FC Augsburg (5. Mai, Sonntag, 13.30 Uhr) und VfB Stuttgart (18. Mai, Samstag, 15.30 Uhr) und zwei Auswärtsspiele gegen Borussia Dortmund (27. April, Samstag, 15.30 Uhr) und Bayer 04 Leverkusen (11. Mai, Samstag, 15.30 Uhr) stehen noch auf dem Plan der Königsblauen.

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