Fußball-Landesliga

Euphorie verflogen: Die SSV Buer verliert erneut

Die Richtung stimmte nicht: SSV-Trainer Rüdiger Kürschners sah eine 0:3-Niederlage seines Teams gegen den bis dahin sieglosen SV Hilbeck.

Die Richtung stimmte nicht: SSV-Trainer Rüdiger Kürschners sah eine 0:3-Niederlage seines Teams gegen den bis dahin sieglosen SV Hilbeck.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Buer.  „Die Niederlage ist völlig verdient, auch in dieser Höhe“, sagt Rüdiger Kürschners, der Trainer der SSV Buer, nach dem 0:3 gegen den SV Hilbeck.

Die Euphorie, die bei der SSV Buer vor zwei Wochen nach dem 5:0-Derbysieg gegen den SV Horst 08 herrschte, ist endgültig verflogen. Nach dem 3:4 beim SuS Kaiserau mussten sich die Rothosen in der Fußball-Landesliga auch dem SV Hilbeck geschlagen geben. „Die Niederlage ist völlig verdient, auch in dieser Höhe“, bekannte SSV-Trainer Rüdiger Kürschners nach dem 0:3 gegen den bis dahin sieglosen Gast aus dem Kreis Werl.

Was die Bueraner in der ersten Halbzeit boten, war noch ganz in Ordnung. Sie hatten einige ordentliche Gelegenheiten, um das 1:0 zu erzielen. Aber bereits in dieser Phase merkte man dem Gastgeber das Fehlen von Finn Wortmann (Sportverbot nach Gehirnerschütterung) an. Ohne ihn fehlte der Killer-Instinkt im Abschluss.

Oguz Karagülmez hat keinen Killer-Instinkt

Auch Oguz Karagülmez hatte ihn an diesem Sonntag nicht, obwohl man ihm attestieren musste, dass er nach der Pause immerhin der einzige Bueraner war, der sich einmal gefährlich in Szene setzen konnte. Ansonsten wirkte die SSV nach der Pause müde, was die Hilbecker gnadenlos ausnutzten. Ihr 1:0 gehört in die Kategorie Sonntagsschuss. Gegen den Knaller von Anil Saraman aus 25 Metern volley in den Winkel war kein Kraut gewachsen. Sehr durchdacht waren die Spielzüge, die nach Kontern zum 0:2 durch Muhammed Jabri und zum 0:3 durch Philipp Schnettker führten.

Am Ende hatten die Bueraner jegliches Pulver verschossen. Sie hatten bereits viermal ausgewechselt, als sich kurz vor Schluss Jan Heimerl mit Adduktorenproblemen verabschieden musste. Das war nicht mehr entscheidend, dokumentiert aber, dass die junge Truppe der SSV einen in jeder Hinsicht gebrauchten Tag erwischte.

Tore: 0:1 Anil Saraman, 0:2 Muhammed Jabri (76.), 0:3 Philipp Schnettker (82.).

SSV Buer: van Holt, Gerfen, Karagüzel, Sell, Krüger (66. Dia), Zoladz (66. Dziabel), Trampe, Heimerl, Jozek (71. Jürgensen), Tunjic (83. Fabisiak), Sachsenweger.

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