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Hier gibt es fünf Hitzetipps für Läufer und Walker

Die Sonne knallt. Und da stellt sich die Frage: Wann gehe ich bei dieser Hitze am besten auf die Lauf- oder Walking-Strecke? Oder gar nicht?

Die Sonne knallt. Und da stellt sich die Frage: Wann gehe ich bei dieser Hitze am besten auf die Lauf- oder Walking-Strecke? Oder gar nicht?

Foto: Erler SG

Erle.  „Liegen die Temperaturen jenseits der 30 Grad, dann gib dem Training hitzefrei“, sagt Iris Gorczyca. Sie hat fünf Hitzetipps zusammengestellt.

Die Sonne brennt in diesen und auch noch in den kommenden Tagen nahezu erbarmungslos. Und viele fragen sich: Darf ich bei diesem Wetter überhaupt laufen oder walken? Deshalb hat sich Iris Gorczyca, die Sprecherin und stellvertretende Leiterin des Lauftreffs der Erler Sportgemeinschaft, auch ein paar Gedanken gemacht und ein paar Tipps zusammengestellt.

„Wer regelmäßig läuft, kann sich das Wetter zum Trainieren nicht aussuchen“, sagt Iris Gorczyca. „Gerade Laufanfänger, die ihren Körper noch nicht so gut kennen, sind unsicher: Wann ist es zu heiß zum Laufen?“ Darauf gibt sie auch gleich die passende Antwort. „Liegen die Temperaturen jenseits der 30 Grad, dann gib dem Training hitzefrei“, sagt sie. „Dann sind ein Erholungstag im Schatten und ein Spaghetti-Eis die richtige Wahl, um den Körper vor Kreislaufschäden zu schützen.“

Und hier nun die fünf Tipps, die Iris Gorczyca zusammengestellt hat:

Laufrunden ohne direkte Sonnenbestrahlung wählen

1 Wichtig ist es, die kühleren Morgen- oder Abendstunden zum Training zu nutzen und die Mittagshitze unbedingt zu vermeiden. Nach Möglichkeit ist die Laufrunde so zu wählen, dass man der direkten Sonnenbestrahlung ausweicht. Gelsenkirchen ist grün! Zahlreiche Parks, Stadtgärten und Wälder laden zu erholsamen Schattenrunden ein.

2 Optimale Laufkleidung, um einen Hitzestau zu vermeiden: so leicht und luftig wie möglich. Kurze Shorts und ärmellose Funktions-Oberteile sind perfekt. Dazu empfiehlt sich eine luftdurchlässige Laufkappe gegen Sonnenstich – und bitte das Sonnenschutzmittel nicht vergessen!

Auch auf kurzen Strecken eine Trinkflasche mitnehmen

3 Ausreichend trinken: Vor dem Lauf sollte man schon genügend getrunken haben und auf keinen Fall durstig loslaufen. Während des Trainings immer ausreichend Wasser trinken, selbst auf kurzen Strecken eine Flasche mitnehmen. Nach dem Training sollte man in jedem Fall dafür sorgen, dass das Flüssigkeitsdefizit möglichst schnell wieder ausgeglichen wird. Der Fachhandel hält Salztabletten mit Elektrolyten bereit, „denn beim Schwitzen scheidet der Ausdauersportler nicht nur Wasser aus“, sagt Iris Gorczyca.

4 Das Tempo verringern und die Strecke kürzen: Der Lauf sollte wesentlich langsamer als üblich sein. Die organische Mehrbelastung macht sich nämlich erst nach ein paar Kilometern bemerkbar. Die Leistungsfähigkeit ist bei hohen Temperaturen herabgesetzt. Deshalb empfiehlt Iris Gorczyca eine Reduzierung das Laufpensum auf etwa 50 Prozent.

Iris Gorczyca: „Es ist immer tagesformabhängig“

5 Den Lauf abbrechen, wenn man merkt, dass es einem schlecht geht: Bei Schwindelgefühl, Kopfschmerzen oder Heiß- und Kalt-Schauern sollte man sofort den Lauf beenden, den Schatten aufsuchen und langsam weitergehen.

„Mit diesen Tipps läuft’s auch im Sommer. Aber niemand sollte sich durch die Hitze quälen, wenn sie dem Körper wirklich zu schaffen macht“, sagt Iris Gorczyca. „Es ist immer tagesformabhängig, und manchmal ist ein Besuch im Schwimmbad mit Aquajogging die vernünftigere Entscheidung.“

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