Fußball-Landesliga

Horst 08 darf sich nicht täuschen lassen

Wieder etwas größere Sprünge: Norman Seidel von Horst 08. Am Sonntag geht’s nach Wattenscheid.

Wieder etwas größere Sprünge: Norman Seidel von Horst 08. Am Sonntag geht’s nach Wattenscheid.

Foto: Joachim Kleine-Büning / Funke Foto Services GmbH

Horst.  Der SV Horst 08 hat sich wieder aufgerappelt. Trainer Jens Grembowietz erwartet in Wattenscheid aber jetzt ein enges Spiel.

So mancher hatte bereits befürchtet, dass der SV Horst 08 nach dem Abstieg aus der Westfalenliga und dem missratenen Start in die neue Landesliga-Saison weiter nach unten durchgereicht werden könnte. Aber nach einer ergebnismäßig gelungenen englischen Woche mit zwei Siegen in der Meisterschaft und dem Erreichen der 3. Runde im Kreispokal sieht die Welt am Schollbruch schon wieder bedeutend freundlicher aus. An diesem Sonntag möchten die Horster nachlegen. Sie sind beim Tabellenzwölften DJK Wattenscheid zu Gast. Anstoß ist um 15.15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Stadtgartenring in Wattenscheid.

„Wir haben uns zuletzt beim 2:1-Sieg gegen Viktoria Resse nicht mit Ruhm bekleckert, aber wir haben drei Punkte mehr auf dem Konto“, betont Jens Grembowietz. „Wir sind realistisch genug, um zu wissen, dass wir deswegen nicht in Euphorie ausbrechen müssen.“

Drei Punkte sind der Unterschied

Die drei Punkte gegen Resse – das sind jene Punkte, die sein Team bislang mehr eingeheimst hat als die Wattenscheider. „Beim Blick auf die Tabelle könnte man von einer machbaren Aufgabe sprechen“, sagt 08-Trainer Jens Grembowietz, der aber ohne jede Spur an Überheblichkeit die Stadtgrenze überqueren wird. Er ist gewarnt: Die Wattenscheider haben bislang vornehmlich gegen die Top-Teams der Staffel 3 gespielt, und sie sind die einzige Mannschaft, die dem ungeschlagenen Spitzenreiter Kirchhörder SC beim 2:2 auswärts ein Remis abknöpfen konnte.

„Ich erwarte ein enges, ein sehr umkämpftes Spiel“, prognostiziert Jens Grembowietz. Gökhan Yavuz steht ihm wieder zur Verfügung. Dafür fehlt beim SV Horst 08 diesmal Burak Aydin (private Gründe) neben den Dauer-Ausfällen Gianluca D Aquisto, Mohamed Bouachria, Baris Aydin, Tobias Rimböck und Ahmet Dilek.

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