Fußball Kreisliga A

Markus Schmeling wird Trainer des Kreisligisten VfL Resse 08

Markus Schmeling wird wieder am Seitenrand stehen, um ein eigenes Team zu coachen. Der 48-Jährige wird Trainer des Gelsenkirchener Kreisligisten VfL Resse 08.Foto: Sabrina Didschuneit / FUNKE Foro Service

Markus Schmeling wird wieder am Seitenrand stehen, um ein eigenes Team zu coachen. Der 48-Jährige wird Trainer des Gelsenkirchener Kreisligisten VfL Resse 08.Foto: Sabrina Didschuneit / FUNKE Foro Service

Foto: Sabrina Didschuneit / WAZ

Resse.  Markus Schmeling, eine der bekanntesten Persönlichkeiten im Gelsenkirchener Amateurfußball, wird Nachfolger des verstorbenen Dirk Gummert.

Der VfL Resse 08 hat nach dem Aufstieg in die Fußball-Kreisliga A einen neuen Trainer verpflichtet. Markus Schmeling will es noch einmal wissen. Der 48-Jährige hat zuletzt eine Pause eingelegt und war zuvor über lange Jahre eine der bekanntesten Persönlichkeiten im Gelsenkirchener Amateurfußball. Jetzt kehrt er in den Stadtosten zurück - dort, wo vor über drei Jahrzehnen beim Erler SV 08 alles begann. Markus „Max“ Schmeling tritt als Trainer des VfL Resse 08 die Nachfolge von Dirk Gummert an. An seiner Seite unterstützen ihn Björn Thiele und André Hickfang, die der Mannschaft als Co-Trainer erhalten bleiben. Auch Betreuer Ralf Treinat und Physiotherapeut Marc Gibbins machen beim VfL 08 weiter.

Dirk Gummert verstarb am Ostersamstag im Alter von nur 50 Jahren. „Sein plötzlicher Tod war ein Schock für den gesamten Verein“, sagt Udo Wolfsdorff, der Sportliche Leiter des traditionsreichen Vereins aus Gelsenkirchen. „So traurig es ist, aber irgendwann muss man wieder zum Tagesgeschäft zurückkehren.“ Als Dirk Gummert starb, standen die Resser kurz vor der Meisterschaft in der Kreisliga B, Staffel 2, und dem damit verbundenen Direktaufstieg ins Kreis-Oberhaus. Die letzten Schritte vollzogen die Null-Achter unter der Leitung Björn Thiele. Den Titel widmeten sie anschließend Dirk Gummert.

Resse ist eine intakte Mannschaft

Markus Schmeling übernimmt eine intakte Mannschaft, die im Wesentlichen unverändert in die kommende Saison gehen wird. Aus dem Aufstiegs-Team der Vorsaison verlassen mit Sven Joachimmeyer und Iddrisu Samuel nur zwei Spieler den Verein. Ihr Ziel: unbekannt. Stattdessen kommen der in Nachwuchsleistungszentren ausgebildete Albert Alex (zuletzt beim VfB Hüls) und Sait Sakar (F.S.M. Gladbeck) neu hinzu.

Der neue Resser Coach Markus Schmeling begann und beendete seine Spieler-Laufbahn beim Erler SV 08. In der Zeit dazwischen spielte er auch für den VfB Hüls, für den FC Rhade, für die STV Horst, für den SC Hassel und für die SpVgg Marl. Als Trainer wirkte der Energieelektroniker, der im Besitz der B-Lizenz ist, bislang für Rot-Weiß Wacker Bismarck, für Westfalia 04, für den Hasper SV, den SC Herten, den VfL Drewer, die DJK Spvgg. Herten, den SSV/FCA Rotthausen und den SV Fortuna Herne.

Sohn Migel Max spielt beim MSV

Zuletzt begleitete Markus Schmeling die fußballerische Entwicklung seines Sohnes Migel Max. Das war auch der Grund dafür, dass er die Trainer-Pause einlegte. Der 19 Jahre alte Migel Max Schmeling, früher auch mal in der Knappenschmiede beim FC Schalke 04 am Ball, spielt beim MSV Duisburg und gehört dort dem Drittliga-Kader an.

Mit seinen Ressern will Vater Markus Schmeling jetzt die neunte Liga, die Kreisliga A, aufmischen. „Wir sind nicht aufgestiegen, um in der neuen sportlichen Umgebung einfach nur mitzuspielen“, macht Udo Wolfsdorff deutlich. „Dass wir unter die ersten Fünf kommen, davon gehe ich aus. Wir freuen uns jedenfalls riesig auf die neue Saison.“

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