FUSSBALL-LANDESLIGA

Resse liegt nur knapp überm Strich

Auf Treffer von Sven Jubt, der die Torjägerliste der Landesliga mit 20 Treffern anführt, hofft Viktoria Resse auch am Sonntag gegen SV Hilbeck.

Auf Treffer von Sven Jubt, der die Torjägerliste der Landesliga mit 20 Treffern anführt, hofft Viktoria Resse auch am Sonntag gegen SV Hilbeck.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Resse.   Der Vorsprung der Viktoria vor den nächsten beiden Teams auf den Abstiegsplätzen beträgt nur einen und zwei Zähler. Sonntag gegen Hilbeck

Glück im Unglück hatte Viktoria Resse am vergangenen Spieltag. Im Abstiegskampf in der Fußball-Landesliga blieb trotz der Resser Niederlage alles beim Alten, weil auch die Konkurrenz patzte. So hat die Viktoria zwei Spieltage vor Schluss weiterhin etwas Luft nach unten. Zum Durchatmen reicht die aber kaum aus. Kemminghausen und Mühlhausen-Uelzen lauern einen beziehungsweise zwei Zähler hinter den Resser, belegen beide einen Abstiegsplatz. Wenn der seit einer Woche gerettete SV Hilbeck am Sonntag (15 Uhr) am Emscherbruch antritt, zählt für die Viktoria also nur eines: Drei Punkte.

Dass die Resser mit einem Sieg und zeitgleichen Patzern der Konkurrenz schon eine Woche vor Toreschluss den Klassenerhalt sichern kann, weiß Trainer Stefan Colmsee. Daran denken will er aber nicht. „Wir leben in der Gegenwart und nicht im Konjunktiv.“ Auch er weiß natürlich, dass das Zitter-Trio der Landesliga zuletzt im Gleichschritt unterwegs war. Resse verlor in der vergangenen Woche, die Konkurrenz auch. Und als die Viktoria den bislang letzten Sieg in Frohlinde holte, holten Kemminghausen und Mühlhausen-Uelzen ebenfalls drei Punkte.

Über die anderen Ergebnisse wird sich Stefan Colmsee am Sonntag zunächst nicht informieren, während des eigenen Spiels sowieso nicht. „Wir müssen liefern, wir müssen Leistung bringen. Natürlich wissen wir, gegen wen die anderen spielen. Aber das interessiert uns nicht.“

Colmsee kann das als einziger Trainer des Landesliga-Abstiegskampfes zurecht sagen. Denn: Die Viktoria hat einen Platz und einen Punkt über dem Strich stehend alles in der eigenen Hand. „Wir spielen unser Spiel. Und danach gucken wir, was die anderen gemacht haben.“

So wird es auch der SV Hilbeck in der vergangenen Woche gemacht haben. Mit einem 4:0 gegen Günnigfeld entledigte sich der SV auch aller theoretischen Abstiegssorgen. Ob das am Sonntag zum Vorteil für seine Resser werden kann, kann Colmsee nicht einschätzen.

Zwar müsse Hilbeck nun nicht mehr unbedingt punkten, andererseits „können sie jetzt auch befreit aufspielen. Und dann wird es natürlich schwierig für uns.“ Hilbeck hat Qualität in seiner Offensivreihe, Colmsee hebt vor allem Muhammed Jabri hervor. „Der hat ein unheimliches Tempo, geht gerne hinter die Abwehr. Das müssen wir in den Griff bekommen“, sagt der Resser Trainer.

Sven Jubt mit bisher 20 Treffern

Doch die Viktoria muss sich nicht kleiner machen als sie ist. Auch sie hat offensive Waffen in den eigenen Reihen. Zum Beispiel Stürmer Sven Jubt. Der führt trotz der unterdurchschnittlichen Saison der Kicker vom Emscherbruch mit 20 Treffern die Torschützenliste der Liga an. Sein Team hingegen steht in der Tabelle weit unten. Und braucht am Sonntag drei Punkte für den Klassenerhalt. Wer die Tore schießt, ist Nebensache.

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