2. Basketball-Bundesliga

Schalke glaubt an eine Chance bei den Nürnberg Falcons

Aufbauspieler Shavar Newkirk und der FC Schalke 04 gastieren am Sonntagabend bei den Nürberg Falcons. Das Hinspiel haben sie mit 71:81 verloren.

Aufbauspieler Shavar Newkirk und der FC Schalke 04 gastieren am Sonntagabend bei den Nürberg Falcons. Das Hinspiel haben sie mit 71:81 verloren.

Foto: Kerstin Bögeholz

Gelsenkirchen.  „Wir haben bei den Eisbären Bremerhaven gezeigt, dass wir auch gegen Top-Teams mithalten können“, sagt Schalkes Basketball-Chef Tobias Steinert.

Die Nachricht, dass es lediglich zwei Absteiger aus der 2. Basketball-Bundesliga Pro A geben wird, ist beim Tabellenvorletzten FC Schalke 04 gut angekommen. Nun gilt es, an den punktgleichen PS Karlsruhe Lions vorbeizuziehen. Aber ob dies schon am Sonntag gelingt? „Wir haben bei den Eisbären Bremerhaven gezeigt, dass wir auch gegen Top-Teams mithalten können“, sagt Schalkes Basketball-Chef Tobias Steinert vor der Partie beim Tabellensiebten Nürnberg Falcons. „Das wollen wir jetzt genauso machen.“ Los geht es am Sonntag um 17 Uhr im Eventpalast an der Flughafenstraße 115.

Die Marschroute für das Team von Trainer Alexander Osipovitch ist klar: das Spiel lange offen gestalten. „Aber dann müssen wir es, anders als in Bremerhaven, auf unsere Seite ziehen“, sagt Tobias Steinert und erinnert sich mit Grauen an die herausragende Dreier-Quote der Eisbären (16 von 29). „Das war hart“,, sagt der 32-Jährige, der weiß, dass auf die königsblauen Korbjäger eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe wartet. „Die Nürnberger“, sagt er, „können definitiv jedem Gegner gefährlich werden.“ Und hätten sie wegen eines Verstoßes gegen das Lizenzstatut nicht vier Punkte abgezogen bekommen, bräuchten die Falcons, die 2018/19 sportlicher Aufsteiger waren, aber keine BBL-Lizenz erhielten, auch kaum noch um den Einzug in die Play-offs zu bangen.

Ralph Junge ist wieder Headcoach

Gespannt werden die Schalker Basketballer, die sich am Samstag um 9 Uhr auf den Weg ins Frankenland machen werden, am Sonntag auf die Nürnberger Aufstellung schauen. Es gibt nämlich einige Fragezeichen im Team von Geschäftsführer Ralph Junge, der seit Anfang Dezember auch wieder Headcoach ist, weil sein ehemaliger Assistent und Nachfolger Vytautas Buzas aus familiären Gründen nach Litauen zurückgekehrt ist. Zu gerne wüsste Trainer Alexander Osipovitch, ob etwa Jackson Kent oder Marcell Pongó spielen werden. Doch so oder so. „Das ist eine starke Mannschaft“, sagt Tobias Steinert.

Sicher ist indes, dass die Schalker weiterhin ohne Lavon Hightower auskommen müssen. „Es ist im Moment nicht absehbar, wann er zurückkehren wird“, sagt Tobias Steinert. Der 23-jährige US-Boy klagt über eine Reizung in seinem operierten rechten Knie (Meniskus).

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