Leichtathletik

Schalke räumt bei den Titelkämpfen in Dortmund Medaillen ab

 

 

Foto: S04

Dortmund.   Schalkes Leichtathleten haben bei der Westfälischen Hallenmeisterschaft in Dortmund abgeräumt. Insgesamt holte das Team sechs Medaillen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Mit einer guten Medaillenausbeute kehrten die Leichtathleten des FC Schalke 04 von den Offenen Westfälischen Hallenmeisterschaften, die in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle stattgefunden hatten, zurückgekehrt. Insgesamt durften sich die königsblauen Athletinnen und Athleten über sechs Medaillen, viele Bestleistungen und Normen freuen.

Bei den Sprintern gewann Mateusz Lewandowski in der Altersklasse U18 über 60 Meter die Silbermedaille. Im Finale drückte er seine als Vorlaufsieger aufgestellte Bestzeit von 7,27 noch einmal deutlich auf 7,19 Sekunden. Bei den Männern verpasste Lennart Ogaza trotz Bestzeit von 7,26 Sekunden den Endlauf.

Über 1500 Meter ging fast die komplette Trainingsgruppe Lauf an den Start und zeigte in allen Altersklassen, dass sie um die Medaillen kämpften. Den Anfang machten Clara Braun und Amelie Klug in der weiblichen U18. Beide wurden in den schnelleren von zwei Zeitläufen gesetzt. Braun musste am Ende nur die spätere Siegerin Emma Wöhrmann aus Hamm vorbeiziehen lassen und kam nach 4:50,29 Minuten als Zweite ins Ziel. Dahinter kämpfte Klug um jede Hundertstelsekunde. Nach der Auswertung war die Freude groß, da sie in 4:54,98 neben einem guten fünften Rang auch die DM-Norm von 4:55,20 Minuten unterboten hatte.

Bei den gleichaltrigen männlichen Athleten gingen ebenfalls zwei Schalker Athleten im schnelleren Lauf an den Start. Daniel Sergio verhielt sich taktisch klug und zeigte der Konkurrenz auf der letzten Runde seine Stärke. In 4:11,05 Minuten gewann er das Rennen und den Westfalentitel deutlich. Dahinter kämpfte sich Lukas Lorenz bei seiner Premiere über diese Strecke in 4:31,05 auf den achten Platz.

Bei den Männern liefen sogar vier S04-Athleten um die Medaillen. Auf der letzten Runde hatte Toni Riediger die größten Reserven und löste sich von seinen Teamkollegen. In 3:54,86 Minuten verpasste er die DM-Norm von 3:54,00 zwar knapp, nahm aber den Titel mit. Den Schalker Doppelsieg machte Neuzugang Martin Laskowski in 3:59,84 Minuten perfekt. Fünfter wurde U20-Athlet Nils Reichardt. Er pulverisierte seine Bestzeit auf starke 4:02,08 und unterbot damit die DM-Norm mehr als deutlich. Jonas Teichert wurde in 4:19,56 Neunter.

Bei den Frauen zeigte sich Luisa Schraps in ihrem erst zweiten 1500-Meter-Rennen taktisch klug aufgestellt und kam als Vierte ins Ziel. Noch wichtiger war jedoch die Zeit, denn mit 4:35,37 Minuten hat auch sie die DM-Norm abgehakt und kann sich nun auf die Deutschen Hallenmeisterschaften Mitte Februar in Leipzig vorbereiten.

Erster Frauentitel für Lea Kruse

Lea Kruse entschied sich für einen Start über 800 Meter. Dort kam es zum Duell mit der letztjährigen deutschen Jugendmeisterin über 1500 Meter, Verena Meisl aus Dortmund. Kruse diktierte vom ersten Meter an das Tempo und lief das Rennen im Alleingang nach Hause. In 2:12,65 Minuten kam sie sogar bis auf wenige Zehntel an ihre Bestzeit heran und sicherte sich ungefährdet ihren ersten Frauen-Titel.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben