Basketball

Schalkes Basketballer verpatzen den Zweitligastart gegen Nürnberg

Schalke-Trainer Raphael Wilder hatte einen schweren Start vorhergesagt.

Schalke-Trainer Raphael Wilder hatte einen schweren Start vorhergesagt.

Foto: Michael Korte / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Saisonauftakt in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Schalke unterlag den Nürnberg Falcons mit 71:81. Vize-Kapitän Joos sieht „viele Baustellen“.

Schalkes Basketballer haben ihr Auftaktspiel in der 2. Bundesliga ProA verloren. Gegen die Nürnberg Falcons musste sich das Team von Headcoach Raphael Wilder in der Oberhausener Willy-Jürissen-Halle 71:81 geschlagen geben. Den Königsblauen war die Nervosität beim Auftakt anzumerken. Die abgezockteren Nürnberger, die in der letzten Saison den sportlichen Aufstieg in die Basketball-Bundesliga geschafft hatten, dann aber keine Lizenz bekamen, nutzten die Schalker Fehler eiskalt aus.

Schalke-Vizekapitän Joos: "Es gibt noch viele Baustellen"

So bewahrheitete sich die Prognose von Trainer Raphael Wilder, der „einen ganz schweren Start“ vorausgesagt hatte. Bei den Schalkern erlebte der verletzte Shavar Newkirk, der sich wenige Tage vor dem Saisonstart am Knie verletzt hatte und mehrere Wochen zuschauen muss, die Niederlage auf der Bank mit. Newkirk hatte sich auf Krücken in die Halle geschleppt, um seine Teamkollegen zu unterstützen.

Schalke hielt die Partie im ersten Viertel trotz erheblicher Schwächen noch offem und lag 18:22 zurück. Das zweite Viertel ging mit 25:19 an die Nürnberger. Auch den dritten Abschnitt entschieden die Gäste für sich (12:10). Im Schlussviertel kam Schalke, das sechs Minuten vor dem Ende mit 17 Punkten zurückgelegen hatte, noch einmal heran und verkürzte den Rückstand auf zehn Punkte. Schalkes Vizekapitän Johannes Joos: „Wir haben gesehen, dass es noch viele Baustellen gibt, an denen wir arbeiten müssen.“ Trainer Raphael Wilder fand deutliche Worte: "Wir haben in der ersten Halbzeit katastrophal verteidigt. Die Spieler können es besser. Sie wissen das. Wir werden hart weiter arbeiten."

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