Fußball

Schalkes U23 will Rheines Abwehrdefizite nutzen

Wird die Gastgeber nicht unterschätzen: Schalkes TrainerTorsten Fröhling (li.) weiß um die gute Offensive des FC Eintracht Rheine.

Wird die Gastgeber nicht unterschätzen: Schalkes TrainerTorsten Fröhling (li.) weiß um die gute Offensive des FC Eintracht Rheine.

Foto: Thorsten Tillmann

Gelsenkirchen.   Das Team von Trainer Torsten Fröhling tritt bei der schwächsten Defensive der Oberliga an. Der S04-Coach muss bei der Aufstellung tüfteln.

Knapp zwei Monate ist es her, dass die U23 des FC Schalke 04 ihr bislang letztes Pflichtspiel in der Fußball-Oberliga absolvierte. Am 15. Dezember bezwangen die Königsblauen im Derby Westfalia Herne mit 3:1. 57 Tage später ist die Mannschaft von Trainer Torsten Fröhling wieder in der Liga gefordert. Der FC Eintracht Rheine ist am Sonntag (15 Uhr) Gastgeber und der erste Widersacher, der dem frisch aus dem Winterschlaf erwachten Tabellenführer ins Stolpern bringen will.

Nach einer schwierigen Vorbereitung, in der drei der sieben geplanten Testspiele dem Winterwetter zum Opfer fielen, zählt Fröhling bereits die Stunden bis zum Anpfiff: „Wir freuen uns, dass es endlich losgeht. Die Wintervorbereitung verlief etwas schleppend, da wir mit dem Wetter und zudem mit vielen Verletzten zu kämpfen hatten. Daher mussten wir oft improvisieren“, sagt er.

Rheine mit neuem Trainer

Auch am Sonntag wird Fröhling wieder bei der Aufstellung tüfteln müssen. Während Richard Weber, Phil Halbauer, Christian Eggert, Nicholas Taitague und Berkan Firat verletzt ausfallen, reicht es bei Jonas Carls nach dessen Verletzungspause noch nicht zu einem Einsatz. Darüber hinaus werden mit Philip Fontein und Haji Wright zwei Akteure im Bundesligakader stehen. Trotzdem ist die Zielsetzung unmissverständlich: Beim Tabellenvierzehnten soll der neunte Auswärtssieg im neunten Auswärtsspiel her. Doch Fröhling mahnt: „Rheine ist eine schwer einzuschätzende Mannschaft.“

Der Schalke-Coach erinnert damit an den Trainerwechsel, den die Eintracht kurz vor Weihnachten vollzog. Nach sechs Niederlagen aus den letzten sieben Partien vor der Winterpause trat der langjährige Trainer Uwe Laurenz zurück, das Duo Björn Laurenz und Benjamin Brinkmann übernahm die Verantwortung. „Wir haben in der Videoanalyse gesehen, dass Rheine offensiv gut arbeitet. Außerdem ist jedes Spiel schwierig. Wir sind daher gewarnt“, betont Fröhling.

Um die größte Schwäche des Gegners aufzudecken, hätte jedoch schon der Blick auf die Gegentoranzahl genügt. 48 Mal hat es bereits im FCE-Netz gerappelt - Höchstwert. „Sie haben in der Defensive einige Defizite“, stellt auch Fröhling fest. Gute Voraussetzungen also für die beste Offensive der Liga, die die Schalker mit 49 Treffern stellen, um sich hellwach aus dem Winterschlaf zurückzumelden.

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