Schalke

Warum Schalke trotz der Klatsche nach vorne blickt

Nicht das Selbstvertrauen verlieren: Schalkes Trainer David Wagner.

Nicht das Selbstvertrauen verlieren: Schalkes Trainer David Wagner.

Foto: Sascha Schuermann / AFP

Gelsenkirchen.  Schalkes Trainer David Wagner hofft, dass die Spieler auch nach dem 0:5 „im Kopf klar bleiben“. Es sei immer noch eine herausragende Saison drin.

David Wagner nimmt das Wort Krise nicht in den Mund, dieser Begriff hat für ihn im Sport nichts zu suchen. Und für Schalkes Trainer steht es auch fest, dass seine Mannschaft früher oder später aus ihrer aktuell total vertrackten Lage wieder herauskommt. Deswegen gab er direkt nach dem 0:5 gegen Leipzig auch die Parole aus: Köpfe hoch! „Das wäre das Schlimmste“, sagte Wagner energisch, „dass wir vom Selbstvertrauen nicht mehr da sind, wenn wir wieder das Niveau haben.“

Wagner: „Es hilft, dass Schalke auf dem sechsten Platz steht“

Das alte Niveau, so der Trainer, werde zurückkehren, wenn die verletzten Spieler wieder an Bord sind, wenn sie im Training in den bewährten Rhythmus kommen würden und sich alte Automatismen einstellen. Extrem wichtig sei bis dahin, „dass wir im Kopf klar bleiben, auch wenn die Resultate nicht da sind.“ Sportvorstand Jochen Schneider stimmt zu: „Wir thematisieren die Verletzten eigentlich nie, aber man muss es erwähnen, wenn man die Gründe jetzt herleiten muss.“

Köpfe hoch: Das gilt auch jetzt immer noch dafür, dass in dieser Saison nach wie vor noch einiges möglich ist, auch wenn es aus den jüngsten fünf Bundesligaspielen nur drei Punkte gab. Schneider: „Die Saison besteht aus 34 Spieltagen, nicht aus 17 und auch nicht aus den ersten sieben oder acht Spielen der Rückrunde.“ Und Wagner hält es immer noch für möglich, aus dieser Saison eine herausragende Saison zu machen („das wäre es für mich, wenn wir international enden würden“). Er sagt kämpferisch: „Wir haben alle gesehen, zu was diese Mannschaft in der Lage ist. Es ist ganz wichtig, dass wir trotz dieser Phase das Vertrauen behalten. Da hilft natürlich, dass man auf dem sechsten Tabellenplatz ist.“

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