Fußball-Westfalenliga

Zwei brutal wichtige Spiele warten auf die Null-Achter

Simon Talarek kehrt in den Horster Kader zurück. Die Null-Achter empfangen am Donnerstag Lünen und fahren am Montag nach Schüren.

Simon Talarek kehrt in den Horster Kader zurück. Die Null-Achter empfangen am Donnerstag Lünen und fahren am Montag nach Schüren.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Horst.   Der SV Horst 08 empfängt am Donnerstagabend den Lüner SV und fährt am Ostermontag zum BSV Schüren. Talarek und Köstekci sind wieder fit.

Nach dem spielfreien Wochenende gibt es für den SV Horst 08 in der Fußball-Westfalenliga über die Feiertage doppelten Stress. Der vom Abstieg bedrohte Schollbruch-Klub hat am Gründonnerstag um 19.30 Uhr den Tabellenneunten Lüner SV zu Gast und muss am Ostermontag um 15.15 Uhr beim direkten Rivalen BSV Schüren antreten. „Zwei brutal wichtige Spiele“, sagt Trainer Jens Grembowietz.

Sein Augenmerk richtet sich zunächst auf die Aufgabe gegen den Lüner SV, der in der Staffel 2 momentan als Mannschaft der Stunde bezeichnet werden darf. Das Team von Mario Plechaty hat zuletzt drei nicht unbedingt erwartete Siege eingefahren, darunter ein 4:1 beim Marler Spitzenreiter TuS 05 Sinsen und davor ein 3:2 gegen den DSC Wanne-Eickel.

Nicht auf einem direkten Abstiegsplatz

Für die Horster wird es schwierig, ausgerechnet gegen diesen LSV ihre seit fast einem halben Jahr dauernde Sieglos-Serie zu beenden. Sie hangelten sich zuletzt mit Teilerfolgen über die Runden und sind deshalb nicht auf einem direkten Abstiegsplatz in der Westfalenliga, sondern auf dem Relegationsplatz.

Drei der vergangenen vier Spiele endeten für die Null-Achter mit einem Remis. Natürlich würde auch Jens Grembowietz die Eichhörnchen-Methode gerne aufgeben und stattdessen wie ein Löwe zupacken, aber er sagt auch: „Man sollte die Punkteteilungen nicht schlechter reden, als sie sind. Für den Kopf sind sie durchaus wichtig, und sie zeigen auch, dass es relativ schwierig ist, uns zu besiegen.“

Derzeit erlebt der 32-Jährige etwas, was er in diesem Jahr noch nicht erlebt hat: Er hat nach der Genesung von Simon Talarek und Aygün Köstekci keine Ausfälle mehr zu beklagen. Keine schlechten Voraussetzungen vor zwei brutal wichtigen Spielen.

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