Volleyball

3:0-Auftaktsieg: TV Gladbeck schießt aus allen Rohren

Gut gelaunt und auch in guter Form präsentierten sich die Volleyballerinnen des TV Gladbeck: Mirka Holthausen, Maria Rietz, Josephine Magga, Maren Mäß und Kim Smaniotto (v. li.).

Gut gelaunt und auch in guter Form präsentierten sich die Volleyballerinnen des TV Gladbeck: Mirka Holthausen, Maria Rietz, Josephine Magga, Maren Mäß und Kim Smaniotto (v. li.).

Foto: Lutz von Staegmann / Funke Foto Services

Gladbeck.  Die Volleyballerinnen des TV Gladbeck haben das Auftaktspiel in der Oberliga deutlich gewonnen. Was Kapitänin Smaniotto nach der Partie sagte.

Die Volleyballerinnen des TV Gladbeck haben mit einem Erfolg das Unternehmen Wiederaufstieg begonnen. Am ersten Spieltag der Frauen-Oberliga feierten die Blau-Weißen gegen Aufsteiger DJK Sportfreunde Datteln einen völlig ungefährdeten 3:0 (25:14, 25:16, 25:16)-Sieg. Wie war’s? Diese Frage beantwortete TVG-Kapitänin Kim Smaniotto kurz und knapp: „Super!“

Das Schlüsselwort für die Mannschaft, so die Außenangreiferin, sei Spaß. „Wir wollen Spaß haben, ich denke, das merkt man auch“, so Smaniotto, die nach dem lockeren Auftaktsieg das Kollektiv lobte: „Alle waren mutig, alle waren entspannt.“

Nach drei Minuten liegt der TV Gladbeck mit 1:5 zurück

Und, könnte noch hinzugefügt werden, eigentlich alle waren überaus angriffslustig. Man könnte auch sagen, dass der TV Gladbeck in der Begegnung mit Datteln aus allen Rohren schoss. Und gegen diese offensive Power der Blau-Weißen fanden die Gäste, die vor zwei Jahren noch in der Landesliga spielten, schlicht und ergreifend keine Mittel.

Nur zu Beginn des ersten und auch zu Beginn des zweiten Satzes suchte der TVG kurz seinen Rhythmus. Gerade einmal drei Minuten waren verstrichen, als TVG-Trainer Waldemar Zaleski schon die erste Auszeit nahm. Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:5. Nach dem 1:7 reagierte der erfahrene Coach erneut und wechselte Ina Kanka ein. Danach lief’s.

TV Gladbeck macht Druck und gewinnt den ersten Satz deutlich

Waren die Gladbeckerinnen einfach nur nervös? „Das weiß ich gar nicht“, sagte Kim Smaniotto, die sich nach dem Spiel mit dieser Frage auch gar nicht lange befassen wollte. „Ist ja auch egal, unterm Strich hätten wir doch besser gar nicht starten können.“

Stimmt! Der TVG zeigte sich nämlich vom deutlichen Rückstand unbeeindruckt und machte plötzlich Druck. Die Blau-Weißen holten auf, sie glichen aus (8:8) und gingen schließlich deutlich in Führung (12:8). Der Rest war Formsache.

Die DJK Sportfreunde Datteln bleibt in Gladbeck chancenlos

Der zweite Durchgang verlief ähnlich, nach einem 0:5-Rückstand nahm Zaleski eine Auszeit - und danach dominierte wieder der Gastgeber das Geschehen auf dem Feld der Artur-Schirrmacher-Halle. „Dass wir erneut so schwach gestartet sind, ist verwunderlich“, so Zaleski. Aber die Mannschaft lasse sich mittlerweile gut von der Bank aus steuern.

Tatsache ist: Auch im zweiten Satz blieb die DJK Sportfreunde Datteln chancenlos. Gleiches gilt für Durchgang Nummer drei, in der sich der TVG nur einmal eine kurze Schwächephase gönnte, in der die Gäste auf 14:16 herankamen. Kurze Zeit später führten die Gladbeckerinnen mit 20:14, am Ende gewann sie ihn mit 25:16.

TVG-Trainer Waldemar Zaleski lobt Zugang Josephine Magga

Waldemar Zaleski war zufrieden mit seinem Team. Eine Spielerin hob er besonders hervor, nämlich Josephine Magga. „Sie war im Angriff sehr stark“, so der Trainer über die Hauptangreiferin, die in der vergangenen Saison noch in der Verbandsliga für den TC Gelsenkirchen aktiv war. Ein Haar in der Suppe fand der Coach des TVG aber auch noch: „Ab und zu hat sich gezeigt, dass wir in der Abwehr noch nicht so eingespielt sind.“

TV Gladbeck: Bahn, Magga, Mäß, Putzmann, Rietz, Holthausen, Smaniotto, Kanka, Sobieraj.

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